Politiker von SPD und Grünen voll des Lobes Ganztagesschulen: Echo auf Einigung positiv

Landkreis-Abgeordnete der grün-roten Koalition begrüßen die Einigung zwischen Kommunen und Landesregierung zum Ausbau der Ganztagesschulen.

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Die Vereinbarung von Landesregierung und Kommunalen Landesverbänden zum Ausbau von Ganztagsgrundschulen stößt bei den Landkreis-Abgeordneten der grün-roten Koalition in Stuttgart auf ungeteilte Zustimmung. "Die vereinbarten Eckpunkte ermöglichen Städten und Gemeinden sowie Schulen eine größtmögliche Flexibilität bei der Ausgestaltung eines qualitativ hochwertigen Ganztagsangebots", so Peter Hofelich (SPD). Dies sei eine wichtige Voraussetzung für eine familienfreundliche Bildungspolitik vor Ort. "Schwarz-Gelb hat es jahrzehntelang versäumt, den Ausbau der Ganztagsschule gesetzlich zu verankern und eine Einigung mit den Kommunalen Landesverbänden zu erzielen. Kultusminister Andreas Stoch ist dies im ersten Jahr seiner Amtszeit gelungen. Dies spricht für sich", ergänzt der Geislinger Abgeordnete Sascha Binder.

Beide Abgeordneten zeigten sich erfreut, dass dies Regelungen unter anderem vorsehen, den Schulträgern, Schulen und Eltern eine hohe Flexibilität bei der Ausgestaltung des Ganztagsbetriebs einzuräumen. Auch die Lehrerstundenzuweisung pro Gruppe sei gegenüber dem bisherigen CDU-Modell erhöht worden, Die Schulen erhielten bis zu vier Lehrerwochenstunden mehr als bisher. Man könne fast schon von einem historischen Erfolg für die Zukunft der Bildung in unserem Land sprechen, so Hofelich und Binder. Das sieht der grüne Landtagsabgeordnete Jörg Matthias Fritz genauso: "Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, dass auch im Kreis Göppingen Familie und Beruf besser unter einen Hut gebracht werden können." Er begrüßt die Einigung als bildungspolitischen Meilenstein. "Nach dem Ausbau der Kinderbetreuung im Vorschulalter machen wir jetzt mit der Ganztagsschule weiter. Schritt für Schritt entwickeln und gestalten wir die Bildung und Betreuung von Kindern in Baden-Württemberg. Und das Beste ist: Davon profitieren die Kinder, die Eltern, die Schulen und die Kommunen", sagt der Abgeordnete.

"Mehr Bildungsgerechtigkeit und die Entkoppelung des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft sind neben dem elterlichen Wunsch nach einer Vereinbarung von Familie und Beruf die wichtigsten Motive für den allseits geforderten Ausbau des Ganztagsangebots", so Fritz

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