Poesie, Musik und Tanz: Die Stadtoase lockte mit vielfältigem Angebot

Workshops, Poetry Slam, Bandcontest und vieles mehr waren Inhalte bei der dreitägigen Stadtoase auf dem Göppinger Schockenseegelände.

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Die Jugendlichen zeigten am Familiensonntag nochmals ihr Erlerntes aus dem Zirkus-Workshop der Stadtoase.  Foto: 

„Wir wollten ein Programm anbieten, das alle Generationen aber vor allem Kinder und Jugendliche anspricht“, meint Rebecca Zabel, Jugendkoordinatorin der Stadt Göppingen. Die fünfte Stadtoase fand dieses Jahr unterm Zirkuszelt statt. Schon im Vorfeld wurden in der vergangene Woche Zirkuswork-Shops für Kinder angeboten. Die Stadtoase hatte Oberbürgermeister Guido Till bereits am Freitag eröffnet. Die Veranstalter und Initiatoren wollen neue Plätze und Orte in Göppingen erschließen und zeigen, wie schön die eher unbekannten Ecken in Göppingen sein können, betonte der Rathauschef. „Die Stadtoase ist ein Werk von vielen. Ich hoffe, dass sie auch von vielen in Anspruch genommen wird.“

Gestartet hatte die Stadtoase mit einem Poetry Slam. Nikita Gorbunov, selbst ein bekanntes Gesicht in der Poetry Slam Szene, moderierte die Veranstaltung mit viel zweideutigem Humor. Acht Poeten nahmen am Wettbewerb teil und gaben ihre Texte zum Besten. Nur drei Regeln mussten eingehalten werden: nur Selbstgeschriebenes darf vortragen werden, in einer Zeit von sechs Minuten ohne Hilfsmittel. Die Poesie animierte zum Lachen, aber auch zum kritischen Nachdenken. Letztlich wurde Kai Bosch vom knapp 150 Mann starken Publikum zum Gewinner gekürt.

Am Samstag stand dann ein Bandcontest auf dem Programm. Vier Bands begeisterten die Zuschauer, das Rennen machte Cold Flash. Das Trio orientiert sich stilistisch vor allem am Vintage-Rock der 70er Jahre in den sie auch modernere Punk-Elemente mit einfließen lassen. Gekommen waren rund 250 Musikfans.

Am gestrigen Sonntag fand die Stadtoase einen gebührenden Abschluss beim Familiensonntag. Die Teilnehmer der Workshops gaben am Sonntag eine Kostprobe des Erlernten. Die Band Grenzgänger regte mit ihrem Song „Peace for Syria“ zum Nachdenken an und spielten zudem eine Premiere mit ihrem Song „Zeitgeist“. Und bevor die Schulband der Pestalozzischule unter der Leitung von Hartmut Zeller den Abschluss des Programms bildete, beeindruckten die Break Dancer vom Haus der Jugend.

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