Piraten: Kosten für Klinikneubau laufen davon

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Nach Recherchen der Piratenpartei Göppingen könnten die Kosten für den geplanten Klinik-Neubau aus dem Ruder laufen. Stefan Klotz, Elektriker und Kandidat für den Gemeinderat Göppingen: "Denn sie wissen nicht, was sie tun - mit diesem Motto könnte man die derzeitigen Planungen des Klinikneubaus umschreiben." Auch wenn die Klinikleitung das HWP-Gutachten unter Verschluss halte, sei nur ein klein wenig Rechercheaufwand nötig, um die Aussagen von Geschäftsleitung und Planern bei der Kreistagssitzung vom 28. März zu widerlegen, heißt es in der Pressemitteilung. So sei die derzeit angedachte Lösung, die 110-kV-Überlandleitung einfach unter die Erde zu verlegen und den freiwerdenden Raum für Mitarbeiterwohnungen zu nutzen, schlicht nicht bezahlbar. Immerhin, so das Schreiben weiter, existiere hierfür bereits ein möglicher Alternativplan. Für die zweite "Baustelle", nämlich das in der Energiezentrale verbaute Umspannwerk und die Trafostation, sehe das schon deutlich schlechter aus, so das Papier: Allein das Versetzen dieses Umspannwerks kostet nach Schätzungen der Piraten gut 20 Millionen Euro nach vier Jahren Bauzeit. Die Piraten bezweifeln, ob die Klinikleitung und die Planer wirklich wüssten, dass von diesem Umspannwerk nicht nur die Klinik und Teile des Bergfelds versorgt würden, sondern auch ganz Jebenhausen, Bezgenriet und Schopflenberg.

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