OB-Sessel: Sieben Bewerber stehen zur Wahl

Der Gemeindewahlausschuss hat gestern im Göppinger Rathaus sieben der acht OB-Bewerber zugelassen: Stefan Klotz von der Piratenpartei konnte nicht die nötigen 100 Unterstützerunterschriften vorlegen.

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  • Holger Weiß ist Urenkel des Bauunternehmers Leonhard Weiß. 1/4
    Holger Weiß ist Urenkel des Bauunternehmers Leonhard Weiß.
  • Stefan Sünwoldt (SPD) kommt aus Schleswig- Holstein. 2/4
    Stefan Sünwoldt (SPD) kommt aus Schleswig- Holstein.
  • Christoph Weber ist im Gemeinderat Chef der Grünen-Fraktion. 3/4
    Christoph Weber ist im Gemeinderat Chef der Grünen-Fraktion.
  • Christian Stähle (Linke) ist seit 2009 Göppinger Stadtrat. 4/4
    Christian Stähle (Linke) ist seit 2009 Göppinger Stadtrat.
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Seit gestern Abend ist es amtlich: Auf dem Stimmzettel für die Göppinger OB-Wahl am 14. Oktober werden die Namen von sieben Kandidaten stehen. Der Gemeindewahlausschuss hatte in einer öffentlichen Sitzung die eingegangenen Bewerbungen geprüft und über ihre Zulässigkeit entschieden. Auf dem Stimmzettel, der heute gedruckt wird, werden die sieben Kandidaten in folgender Reihenfolge aufgeführt: Ganz oben steht der Name des Amtsinhabers, Oberbürgermeister Guido Till. Der parteilose Göppinger Rathauschef, der sich am 14. Oktober um eine zweite Amtszeit bewirbt, hatte seine Bewerbung als erster eingereicht. Es folgen - nach dem Zeitpunkt der Bewerbung - der parteilose Diplom-Theologe und Dauerkandidat Hartmut Hering aus Hohenstaufen, der Verwaltungsjurist Stefan Sünwoldt (SPD) aus Schleswig-Holstein, der Göppinger Stadtrat und Diplom-Psychologe Christian Stähle (Linke), der Göppinger Stadtrat und Diplom-Chemiker Christoph Weber (Grüne), der Göppinger Stadtrat, Diplom-Ingenieur und frühere Göppinger Baubürgermeister Joachim Hülscher (Freie Wähler/VUB) sowie der Diplom-Bauingenieur Holger Weiß aus Göppingen. Auch die Göppingerin Zdenka Andrasec wollte offenbar als OB-Kandidatin ins Rennen gehen, sie gab aber keine vollständige Bewerbung ab. Zudem legte sie nur fünf der 100 vorgeschriebenen Unterstützerunterschriften vor. Auch Stefan Klotz von der Piratenpartei wurde aus formalen Gründen nicht zur OB-Wahl zugelassen, da auch er nicht genügend Unterstützerunterschriften vorweisen konnte. Bei der OB-Wahl wird es 54 Urnen- und sechs Briefwahlbezirke geben. Die Bürger können die Zwischenstände der Auszählung am Wahlabend auf einer Leinwand im Großen Sitzungssaal des Göppinger Rathauses verfolgen, mit dem Wahlergebnis wird am 14. Oktober gegen 19 Uhr gerechnet. Bereits heute gehen die Stimmzettel in den Druck, bis Sonntag sollen die Bürger nach Angaben der Stadtverwaltung ihre Wahlbenachrichtigungen erhalten haben.

Ein eventuell notwendig werdender zweiter Wahlgang würde am 28. Oktober stattfinden.

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