Neu in den Kinos

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Mara und der Feuerbringer

Als Außenseiterin und Tochter einer durchgeknallten Esoterik-Mutter hat es die 15-jährige Mara (Lilian Prent) schon schwer genug. Als sie dann plötzlich auch noch Visionen bekommt, ein kleiner Zweig zu ihr spricht und sie die Welt retten soll, droht das Leben des Teenagers komplett aus den Fugen zu geraten. Glücklicherweise lässt sich Mara nicht unterkriegen und stößt auf den unkonventionellen Professor Weissinger (Jan Josef Liefers), seines Zeichens faktengläubiger Experte für nordisch-germanische Mythologie. Gemeinsam stürzen sie sich in das Abenteuer, in dem Mara über sich hinaus wächst. Tommy Krappweis hat den ersten Band seiner gleichnamigen Fantasy-Trilogie als rasantes, actionreiches Spektakel inszeniert. Für Sechsjährige definitiv zu spannend, für ältere Kinder aber ein aufregender Spaß. (Deutschland 2015, 94 Min., FSK 6)

Gespensterjäger

Wer schon einmal nach Monstern unterm Bett geschaut hat, dürfte ihn nur zu gut verstehen: Der kleine Tom hat Angst im Dunkeln und würde am liebsten einen Bogen um den Keller machen. Dumm nur, dass ein grünes, schleimiges Gespenst den Weg ausgerechnet in die Wohnung des Elfjährigen findet. Doch wie sich herausstellt, muss Tom vor dem Geist Hugo gar keine Angst haben - vor einem anderen Monster allerdings sehr wohl. "Gespensterjäger" basiert auf einem Bestseller von Cornelia Funke. Für den Familienfilm verbindet Regisseur Tobi Baumann leichten Grusel mit Humor und einigen durchaus anrührenden Szenen. (Deutschland/Österreich/Irland 2015, 99 Min., FSK 0)

Das blaue Zimmer

Sie scheinen das perfekte Ehepaar zu sein. Julien Gahyde und seine Frau Delphine bewohnen mit ihrer kleinen Tochter ein schmuckes Eigenheim am Rand einer französischen Kleinstadt. Als sich der erfolgreiche Geschäftsmann in die attraktive, großbürgerliche Apothekerin Esther verliebt, ist nichts mehr wie früher. Das Hotelzimmer, in dem die beiden sich treffen, wird zu einem magischen Ort außerhalb von Zeit und Raum. Aber plötzlich findet Julien sich im Gefängnis wieder, sein Erinnerungsvermögen scheint wie ausgelöscht zu sein. Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric erzählt diese abgründige Geschichte einer Amour Fou nicht linear, sondern in einer verschachtelten Abfolge von Rückblenden. "Das blaue Zimmer" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Kriminalromans von Georges Simenon. (Frankreich 2014, 76 Min., FSK 12)

Nirgendland

Durch Waldgestrüpp und Wohlstandsvillen-Viertel nimmt "Nirgendland" den Zuschauer mit, um der Hauptdarstellerin Tina Zeit zu geben, ihre Missbrauchsgeschichte aufzudecken. "Es ist doch nichts passiert", hatte der Vater gesagt, und lange Zeit hatte Tina das durch Verdrängung geglaubt. Hatte die eigene Tochter bei ihrem Vater übernachten lassen, sodass sie das gleiche Schicksal erlitt. Erst Jahre später bricht sie das Schweigen. Doch nach der Verhandlung wird der Vater freigesprochen, Tinas Tochter nimmt sich das Leben.

Der Dokumentarfilm ist eine böse Lektion in Sachen familiärer Kindesmissbrauch und kollektive Verdrängung, aber auch das Porträt einer mutigen Frau. (Deutschland 2014, 72 Min., FSK 16)

Fast & Furious 7

Im Sommer 2001 startete in den USA mit "The Fast and the Furious" eine sehr erfolgreiche Reihe rund um schnelle Autos, hübsche Frauen und halsbrecherische Action. Nun kommt die sechste Fortsetzung zum Überraschungserfolg von vor 14 Jahren in die Kinos: "Fast & Furious 7" wartet erneut mit bekannten Stars wie etwa Dwayne Johnson, Vin Diesel und Paul Walker auf. Letzterer war während der Dreharbeiten im Jahr 2013 gestorben und dies ist sein finaler Auftritt. Regisseur James Wan ("Saw") ist erstmals für einen Teil der "Furious"-Reihe verantwortlich; er erzählt davon, wie es der Protagonist Dominic Toretto (Diesel) und sein Team mit einem fiesen Killer zu tun bekommen. Dieser wird verkörpert von Jason Statham ("The Expendables"). (USA 2015, 137 Min., FSK 12)

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