Neu in den Kinos

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Ich und Earl und das . . .

Das Teenagerdrama "Ich und Earl und das Mädchen" holte beim Sundance-Festival für Independent-Filme die Hauptpreise der Jury und des Publikums. Der filmbesessene High-School-Schüler Greg (Thomas Mann) freundet sich mit einer krebskranken Klassenkameradin (Olivia Cooke) an. Der Film geht ans Herz und verzichtet auf Klischees. Er überrascht mit originellen Ideen und schrägem Humor. Es ist nach "Warte, bis es dunkel wird" der zweite Spielfilm des texanischen Regisseurs Alfonso Gomez-Rejon. (USA 2015, 106 Min., FSK 6)

Mia Madre

Margherita (gespielt von der italienischen Star-Schauspielerin Margherita Buy) steckt in einer Midlife-Crisis: Ihre Mutter liegt im Sterben, von ihrem Freund hat sie sich getrennt, und ihre Arbeit läuft nicht rund. Langsam dämmert ihr, wie sehr sie mit sich selbst beschäftigt ist und die Menschen in ihrer Umgebung aus dem Blick verliert. In "Mia Madre" verarbeitet Nanni Moretti den Tod seiner Mutter, der Film ist herzergreifend und lebensbejahend. (Italien, Frankreich 2015, 106 Min., FSK 6)

Umrika

Raus aus der Armut - mit diesem Vorsatz zieht es den jungen Inder Udai aus seinem Dorf nach Amerika. Briefe über sein Leben in den USA sind ein Hoffnungsschimmer für die Dorfgemeinschaft. Doch etwas stimmt nicht mit Udai. Sein jüngerer Bruder macht sich schließlich auf die Suche nach ihm. "Umrika", so heißt Amerika auf Hindi und so heißt die Tragikomödie von Prashant Nair mit Suraj Sharma ("Life of Pi") in der Hauptrolle. Fernab vom Bollywood-Tanzlärm wirft der Film einen Blick auf die Armut in Indien. (Indien 2015, 98 Min., FSK 6)

Familienbande

Als die Mutter der kleinen Stacey (Lauren Kinsella) überraschend stirbt, ist die Elfjährige gezwungen, zusammen mit ihrem Onkel Will (Aidan Gillen) in der Einöde der dünn besiedelten irischen Midlands zu leben. Will hat die vergangenen Jahre allerdings im Gefängnis verbracht und wurde nun extra vorzeitig auf Bewährung entlassen, um sich um seine Nichte zu kümmern. Doch das ungewohnte Zusammenleben in einem kleinen Wohnwagen erweist sich als schwierig, da sich der melancholische Will und die vorlaute Stacey kaum kennen. Wills Versuche, für das traumatisierte Mädchen die Vaterrolle zu übernehmen, fallen daher auch recht unbeholfen aus. Erst nach und nach können sie sich einander annähern. (Irland 2015, 81 Min., FSK 6)

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