Netzwerker engagieren sich für Inklusion

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Es herrschte Aufbruchsstimmung und der Wille, einen Weg zu finden, die Inklusion stärker in den Köpfen der Öffentlichkeit zu verankern. Bei der Zukunftswerkstatt des Landkreises waren 85 "Netzwerkbauer" tätig.

"Staubstumm" - eine Band mit behinderten und nichtbehinderten Musikern - heizte den Besuchern der "Inklusionswerkstatt" im Landratsamt zur Begrüßung richtig ein. Damit legten sie einen gut gelaunten Grundstein für die Veranstaltung, die von der Elterninitiative "Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen" und der BAD (Beratung und Ambulante Dienste) der Stiftung Haus Lindenhof ins Leben gerufen worden war.

85 Menschen mit Bezug oder Interesse an dem Thema waren der Einladung gefolgt, darunter Politiker, Bürgermeister sowie Vertreter von Unternehmen, Schulen und Ämtern. Diese Vielfalt machte die Zukunftswerkstatt im Hohenstaufensaal zu etwas Besonderem. Neben professionell organisierten und von drei Moderatorinnen gelenkten Kreativ-Phasen kamen Einzelgespräche unter den Teilnehmern nicht zu kurz. Gesteuerte Brainstorming-Phasen machten den Hauptteil der Veranstaltung aus. In zufällig zusammengestellten Gruppen wurde zuerst Kritik zu den Bereichen Wohnen, Arbeit, Schule, Freizeit, Kindergarten, Barrieren oder Sonstiges gesammelt. An den Ergebnissen konnte je nach Interessen in Gruppen gearbeitet werden.

In der engagiert geführten Schlussphase unter der Moderation von Dr. Sabine Etzel kamen die Werkstatt-Teilnehmer zu dem Schluss, dass es innerhalb von eineinhalb Jahren eine neutrale Anlaufstelle als Zentrum eines umfangreichen Netzwerks geben soll. Eine möglichst prominente Person soll nun schnell gefunden werden, die für diese Idee eine "Leuchtturmfunktion" in Sachen Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Die Initiatoren wollen ein konkretes Projekt formulieren, für das sie allerdings noch Kooperationspartner brauchen.

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