Netzwerk sucht helfende Hände für Senioren

Das Göppinger Netzwerk Seniorenarbeit sucht Ehrenamtliche. Sie sollen alten Menschen helfen, lange daheim zurecht zu kommen.

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Unter großer Beteiligung von rund 20 Organisationen und Trägern der Seniorenarbeit ist vor wenigen Wochen erst das Netzwerk Seniorenarbeit in Göppingen in der Trägerschaft der Stadt gegründet worden. Angesichts des demografischen Wandels und seiner Herausforderungen sollen jetzt Ehrenamtliche ausgebildet werden, die es den Senioren ermöglichen, möglichst lange und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. "Die meisten Menschen wollen in ihrer eigenen Wohnung alt werden", weiß Astrid Kuhn, die der Projektgruppe innerhalb des Netzwerkes angehört. Diese organisiert eine Schulungsreihe für die Ehrenamtlichen der Seniorenarbeit.

In der Basisschulung erfahren die Ehrenamtlichen Wichtiges über die seelischen und gesundheitlichen Veränderungen im Alter und bekommen Kommunikationsstrategien vermittelt. In einer Aufbauschulung geht es dann ab Herbst um das Krankheitsbild Demenz und die Kommunikation mit Betroffenen und ihren Angehörigen, um rechtliche Grundlagen und um die Betreuung und Aktivierung von Menschen mit Demenz. Die Paten werden später auch während ihres Engagements "von uns professionell begleitet", betont Christina Horn, die Koordinatorin der Projektgruppe.

Interessierte können sich für die Schulung anmelden beim Haus der Familie unter Telefon: (07161) 9 60 51 10 oder info@hdf-gp.de. Die Basis-Schulung beginnt am 26. Juni und findet an fünf Freitagen jeweils von 16 bis 18 Uhr in der Familienbildungsstätte Haus der Familie Göppingen statt. Weitere Informationen auch durch die Kursbegleitung dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr unter Telefon: (07161) 650-410 oder demenzpaten@goeppingen.de.

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