Möbel für Elterninitiative

Die Initiative "Eltern für Eltern" bringt sich mit verschiedenen Angeboten ins Geschehen des Kinderhauses Don Bosco ein. Nun soll mithilfe der "Guten Taten" eigens ein Raum dafür eingerichtet werden.

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Schon von jeher nimmt das Kinderhaus Don Bosco in Göppingen die Eltern jener Kinder, welche von der Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Maria auf unterschiedliche Weise umsorgt werden, mit ins Boot. "Die intensive Zusammenarbeit mit den Angehörigen betrachten wir als wichtige Aufgabe und wünschen uns daher, dass sich das Don Bosco zu einem Familienzentrum entwickelt, in dem Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung, Kinderhausteam und den Eltern im Mittelpunkt steht", betont Klaus Prosenbauer. In fünf Gruppen befinden sich derzeit knapp 100 Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und 13 Jahren in der Schüler-, Wolken-, Sternen-, Mond- und Sonnengruppe, entweder halb- oder ganztags. Neben den Aktivitäten in den jeweiligen Teams können sich die Kinder gegenseitig besuchen, knüpfen somit ganz nebenbei neue soziale Kontakte und bauen anhand der gruppenübergreifenden Angebote und Projekte ihren eigenen Erfahrungs- und Lernbereich aus.

Eine Vielzahl von (Spiel)Räumen, wie Stilles Zimmer, Werk- oder Theaterraum nebst der Möglichkeit zu sportlichen Aktivitäten, bieten wie das großflächige Außengelände nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern überdies ungeahnte Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung. "Kindermitverantwortung sowie Mitbestimmung und Mitgestaltung wird von uns unterstützt und gefördert. Das Kinderhaus soll keine ,als-ob-Welt darstellen", hat sich das kompetente Mitarbeiter-Team auf die Fahnen geschrieben.

Zudem sieht sich das Don Bosco als einen Ort der Sinneserfahrung, Aktivität und Bewegung. es geht um Vermittlung Toleranz, was unterschiedliche Kulturen, Religionen und Andersartigkeit betrifft sowie um die Bedeutung von Regeln, Normen und Absprachen.

Im letzten Jahr hat sich eine Vielzahl von Eltern zu einer selbstständigen Initiative "Eltern für Eltern" zusammengeschlossen und bietet dahingehend innerhalb des Kinderhauses eine Plattform, bei der sich jeder individuell einbringen kann. "Hier sind Wissen, unterschiedliche Fertigkeiten und vor allem das Engagement der Väter und Mütter gefragt", erklärt der Einrichtungsleiter und fährt fort: "Unser Ziel ist es, vorhandenes Potenzial und praktische Fertigkeiten der Elternschaft allen Familien zugänglich zu machen und bei angenehmer Atmosphäre Gespräche, bei denen auch der Austausch von Erziehungsfragen möglich ist, miteinander zu führen." Angedacht sind gemeinsame Bastelnachmittage, Musik- oder Bewegungsangebote, Kochkurse oder ein Elternfrühstück. Damit die vielfältigen Begegnungen nachhaltig wirken können, wurde eigens dafür ein Raum unterm Dachgeschoss zur Verfügung gestellt, in dem allerdings noch die benötigten Tische und Stühle fehlen. Die katholische Kirchengemeinde ist allerdings nicht in der Lage, die 4000 Euro für das erforderliche Mobiliar zu stemmen. Für dieses neuartige soziale Vorhaben im Kinderhaus werden 4000 Euro aus dem Spendenaufkommen der Guten Taten bereitgestellt.

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