Mit Musik geht alles besser

Spielen, lernen, Freunde finden - seit rund zwei Jahren können dies Kleinkinder im DRK-Familienzentrum Göppingen. Mit Unterstützung der NWZ-Aktion kommt nun noch mehr Musik ins Haus.

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Im DRK-Familienzentrum in Göppingen gehört gemeinsames Musizieren zum pädagogischen Konzept. Weil die Mittel für Instrumente fehlen, springt die NWZ-Aktion ein. Foto: Sabine Ackermann

"Und den Hund hör` ich bellenund die Katze, hör` ichund die Ente, hör` ich", so singen die Kinder begeistert das Lied vom lustigen Hühnerhof und dabei sieht man es ihnen förmlich an der Nasenspitze an - gemeinsam singen, spielen und tanzen macht Freude.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren eröffnete das DRK-Familienzentrum inmitten von Göppingen, in den Räumen über dem Drogeriemarkt Rossmann in der Geislinger Straße seine Pforten. Seitdem bietet die DRK-Einrichtung Säuglingen ab der achten Woche bis zu Kindern im Vorschulalter eine bedarfsgerechte Ganztagesbetreuung. "Wir sind sehr zufrieden wie gut die Einrichtung angenommen wird", freut sich die Leiterin Silke Kargl und stellt mit der "Reggio-Pädagogik - Ein Kind hat hundert Sprachen", neben den Leitlinien des DRK einen weiteren Grundpfeiler vor, welcher in die Arbeit der Fachkräfte mit einfließt.

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit, Identität und Kultur und diese zu verstehen, zu achten und deren Entwicklung zu begleiten, haben sich die Familientreff-Mitarbeiterinnen auf die Fahnen geschrieben. Die hellen großzügigen Räume teilen sich zehn Kinder zwischen acht Wochen und dem vollendeten dritten Lebensjahr. Daneben befinden sich 20 der Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren.

Neben dem Spaß an der Bewegung im Einklang mit abwechslungsreicher und ausgewogener Ernährung legt das Haus zur positiven Unterstützung für die körperliche und geistige Entwicklung großen Wert auf Musik mit all seinen Möglichkeiten der kindgerechten Präsentation. Weil in der Startphase die Anschaffung von Mobiliar, Bad- und Küchenausstattung sowie ein Grundstock an Spielutensilien vorrangig waren, reichte der Etat für qualitativ hochwertiges Material zum Musizieren nicht mehr. Alissa, Katharina, beide fünf, Hannes, Milena, Yara, jeweils drei und die zweijährige Robyn unterstützen Regine Brenner auf der Gitarre ganz konzentriert mit ihren "körpereigenen" Instrumenten wie Händen und Füßen durch klatschen, stampfen, patschen oder mit Xylophon und Rassel. "Mittlerweile ist genügend Übung bei den Kindern vorhanden und der Reiz, neue Klänge auszuprobieren ist von daher sehr groß", weiß die Erzieherin.

Um das musikalische Interesse der Kinder weiterzuführen und deren Fantasie zu fördern, sollen für 1650 Euro aus dem Spendentopf der NWZ-Aktion eine Grundausstattung an Rhythmusinstrumenten, ein Musikwagen, Bücher, CDs sowie Begleit- und Melodieinstrumente gekauft werden.

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