Mehrere Unfälle durch Wintereinbruch

Der Wintereinbruch hatte Folgen: Es ereigneten sich mehrere Unfälle. Wegen Schneebruchs mussten aber nur zwei Nebenstrecken gesperrt werden.

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Auf den Autos in Manzen lag am Sonntag noch viel Schnee.  Foto: 

Eine geschlossene, neun Zentimeter hohe Schneedecke lag am Wochenende auf der Schwäbischen Alb. "So früh so viel Schnee ist ungewöhnlich", stellt Markus Michel von der Wetterwarte Stötten fest. Am Sonntag zeigte das Thermometer 24 Stunden lang Werte unter null Grad - der erste Eistag dieser Saison. Im Vergleich zum Wochenende vor einer Woche sank die Temperatur von über 15 Grad auf der Alb auf Minusgrade zwischen - 3,6 und - 0,8 Grad. In den Niederungen des Filstals ist die weiße Pracht nicht von Dauer gewesen.

Der frühe Wintereinbruch hat Straßenmeistereien und Bauhöfe nicht kalt erwischt. "Die waren gut vorbereitet", betonte am Sonntag ein Polizeisprecher. Wohl auch deshalb hielten sich die witterungsbedingten Unfälle eher in Grenzen. Wegen Schneebruchgefahr mussten nur die Verbindungsstraßen von Donzdorf zum Weiler Kuchalb und von Reichenbach u. R. zum Schurrenhof bis Montag gesperrt werden. Unter der Last des Schnees drohten hier große Äste abzubrechen oder Bäume umzustürzen.

Einen Sachschaden von 35.000 Euro gab es bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstag um 9.30 Uhr auf der A 8 zwischen Gruibingen und Aichelberg, in Fahrtrichtung Stuttgart ereignet hat. Zu dem Unfall kam es, weil ein 23-jähriger mit seinem 5er BMW auf dem linken der drei Fahrstreifen wegen eines langsameren Pkw vor ihm bremste und dabei sein Auto im Schneetreiben auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern geriet. Der BMW schleuderte und stieß auf der rechten Fahrspur mit einem unbeladenen Tanklastzug zusammen. Der Tanklastzug wurde auf der "Franzosenbrücke" gegen die Leitplanke und das Brückengeländer gedrückt. Am Pkw und am Lastzug entstand jeweils ein Schaden von 15.000 Euro. Der Schaden an Leitplanke und Brückengeländer beträgt 5000 Euro. Verletzt wurde niemand. Nach dem Unfall kam es bis zur Bergung der Fahrzeuge zu einem Stau von fünf Kilometern Länge. Erst um 11.30 Uhr hatte sich der Stau wieder aufgelöst.

Wegen der winterlichen Verhältnisse in Kombination mit nicht angepasster Geschwindigkeit und nicht aufgezogenen Winterreifen kam eine 27-jährige Fahrerin am Samstag gegen 10.15 Uhr mit ihrem auf der Gammelshäuser Steige nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte ein Verkehrszeichen. Es entstand 3000 Euro Sachschaden.

Ein Gesamtschaden von 5700 Euro gab es bei zwei Unfällen, die sich am Samstag gegen 22 Uhr nahezu zeitgleich auf der Dorfstraße in Geislingen-Weiler und auf der B 466 in Höhe der "Alten Linde" bei Böhmenkirch ereigneten. In Weiler kam der 19-jährige Fahrer eines Renault mit Sommerreifen auf schneeglatter Straße ins Schleudern. Der Renault stieß gegen ein geparktes Auto und eine Gartenmauer. Auf der B 466 bei Böhmenkirch rutschte der 30-jährige Autofahrer mit seinem Ford gegen die Leitplanke.

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