Marschroute offen

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Wohin geht er Weg bei der Konzessionsvergabe für den Strom in den Voralbgemeinden? Gibt es überhaupt einen gemeinsamen Weg? Das ist für den Gemeinderat in Zell noch offen. Über die Optionen wurden die Räte bei einer Klausurtagung für neun Gemeinden zwischen Schlierbach und Schlat informiert. Nicht dabei war Bad Boll, das sich schon für das Albwerk als Partner entschieden hat.

Bürgermeister Werner Link zog noch einmal ein Resümee: Bewerber seien die EVF, der bisherige Konzessionär ENBW und als Variante der Neckerelektrizitätsverband mit seinem Gesellschaftermodell, das gute Rendite bei kalkulierbarem Risiko verspreche. Allerdings müsse man sich im klaren sein, dass der Verbraucher letztlich die gute Rendite zahle. Bei der ENBW gebe es auch ein Pachtmodell: die Gemeinde kauft das Netz zurück und verpachtet es an die ENBW, bei ordentlicher Rendite und einer gewissen Mitsprache. Das Geld würde man als Kredit aufnehmen. Michael Dreher sprach sich dagegen aus. "Das Modell taugt nur was, wenn man kein Geld aufnehmen muss."

Für den Schultes ist noch nicht ausgemacht, dass es eine gemeinsame Linie der neun Voralbgemeinden gebe. Wenn nicht, stelle sich die spannende Frage: "Was kommt dann an Kosten für die Entflechtung des Netzes auf uns zu?" Dreher berichtete, dass die Landesregierung umgeschwenkt sei und jetzt mahne, große Einheiten nicht zu zerschlagen und einen Flickenteppich zu schaffen.

Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht. Erst muss jede Gemeinde noch einen Kriterienkatalog beschließen.

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