Märklin fasziniert Tausende

Ein überregionaler Besuchermagnet waren das Märklin-Stammwerk und die Erlebniswelt. Tausende Eisenbahn-Fans aus der ganzen Welt kamen.

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Für passionierte Märklin-Fans war am Wochenende die Hohenstaufenstadt der wohl wichtigste Pilgerort, den es zu erreichen galt. Die Werkshallen der Modellbahn-Firma öffneten ihre Tore, um Besucher zu empfangen und im Stammwerk der Firma durch die Produktion zu führen. Denn die lief auch während der Besuche auf Hochtouren weiter und gab auf diese Weise leidenschaftlichen Fans wie auch Modellbau-Neulingen die Möglichkeit, beim Entstehen der begehrten Loks live dabei zu sein. Für Modellbau-Freunde  ein geradezu magischer Moment.

Auch das Märklin-Museum lud viele Besucher ein. Neben den Ausstellungsräumen, dem Shop und vielen sachkundigen Mitarbeitern, die Gästen aus nah und fern bei allen Fragen zur Seite standen, lag dort der Fokus vor allem auf den jungen Märklin-Fans. Denn für Kinder und Jugendliche wurde ein besonders buntes Programm geboten. Von der klassischen Hüpfburg über eine befahrbare Kinder-Eisenbahn bis zum Sonderverkauf von Zubehörartikeln – die Attraktionen begeistern die Besucher über Generationen hinweg. Natürlich war auch für die passende Bewirtung gesorgt.

Die Besucherströme ließen indes auch während der Mittagsstunden nicht nach. Der eigens eingerichtete Busverkehr sorgte im Minutentakt für eine enge Anbindung zwischen Erlebniswelt und Werkshallen.

„Wir verzeichnen im Museum einen großen Zulauf“, sagte Eugen Krey, Leiter des Märklin-Museums. Obwohl die Tage der offenen Tür bei Märklin mittlerweile eine feste Institution geworden seien, sei es gelungen, in diesem Jahr noch mehr Interessierte anzusprechen. Viele Gäste besuchten die Angebote der Reihe nach und begannen am Hauptwerk – von den ersten Druckguss-Arbeiten über die Veredelung der Oberflächen bis zur Druckerei und der eigentlichen Lokmontage konnte dort der komplette Produktionsprozess begleitet werden.

Wem das Zuschauen nicht reichte, der durfte eigenhändig eine Lok montieren oder deren Waggons bemalen. Einen Themenschwerpunkt bildete die „Spur 1“, die große Königsklasse der Modelleisenbahnen.

Diese seltenen Einblicke wirkten weit über regionale Grenzen hinaus und lockten Märklin-Fans aus der ganzen Welt nach Göppingen. „Es sind sogar Besucher aus Australien und Argentinien ganz gezielt wegen der Veranstaltung gekommen“, erzählte Eugen Krey. Neben den interkontinentalen Gästen gebe es außerdem viele Besucher aus dem europäischen Ausland. Von Kopenhagen bis Bern reisten die Märklin-Begeisterten an, um dem Geburtsort ihrer Lieblingsbahnen einen Besuch abzustatten. „Die Faszination Modellbahn ist natürlich bei allen Besuchern da“, unterstrich der Museumsleiter. Oft besuchten auch Großväter gemeinsam mit ihren Enkeln die Erlebniswelt.

So ließ der Mythos Märklin auch in diesem Jahr die Herzen vieler treuer Besucher höherschlagen – über alle Kontinente und Generationen hinweg.

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