LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Das Tamagotchi ist heute nicht mehr gefragt. Fotos: Bella Kerstin/Archiv

Dinge, die es nicht mehr gibt

Esslingen. Am Sonntag, 11. März, wird im Stadtmuseum im Gelben Haus eine neue Ausstellung eröffnet. "Ausgebraucht. Verschwundenes von 1960 bis 2012" ist der Titel der Schau, die sich unter anderem dem einst so beliebten Tamagotchi, der Kittelschürze und dem Musterungsbescheid für Wehrpflichtige widmet. Kurz, es sind "Dinge, die es nicht mehr gibt". Zu sehen sind Objekte, die einst im Alltag üblich oder an der Tagesordnung waren. Gegenstände, die oft sogar täglich benutzt wurden und dann einfach verschwinden- oft eher unbemerkt wie das tägliche Tragen eines Hutes oder die Schlauchmilch. In der Ausstellung werden Gegenstände aus unterschiedlichen Bereichen gezeigt: Technik und Haushalt sind ebenso dabei wie das Berufsleben, die Schule und die Freizeit. Was einst, oft sogar erst noch vor Kurzem, als wichtig erschien, ist nun überholt. In der Schau ist zudem eine Zusammenstellung von all den Dingen, die vermutlich ebenfalls von der Bildfläche verschwinden werden.

Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Samstag von 14 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Am Karfreitag ist geschlossen. Führungen gibt es jeden dritten Sonntag im Monat um 16 Uhr und nach Vereinbarung Telefon: (0711) 35 12-32 27.

Von einst bis jetzt

Ellwangen. Eine Führung am Sonntag, 11. März, beschäftigt sich mit einer großen Zeitspanne. Das Thema: "Von den Alamannen bis in die Neuzeit". Die Führung startet im Alamannenmuseum, in dem archäologische Funde aus ganz Süddeutschland präsentiert werden. Dabei wird die Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n. Chr. dokumentiert. Nach der Besichtigung geht es in die historische Innenstadt, die 764 gegründet wurde. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert, wie das Stadtbild zeigt .

Treffpunkt für die Führung ist um 14.30 Uhr bei der Kasse im Alamannenmuseum. Die Tour dauert bis 16 Uhr und kostet 6 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Spaziergang zum Limes

Schwäbisch Gmünd. Am Sonntag, 11. März, steht ein geführter Spaziergang auf dem Programm. Die einstündige Tour hat das Motto: "Reise- und Transportwege, Tavernen, Schmuggler und Götterschutz". Die Teilnehmer wandern bis an die antike Provinzgrenze im Rotenbachtal. In dem Tal trafen einst die beiden römischen Provinzen Obergermanien und Raetien aufeinander. Treffpunkt des Spaziergangs ist um 15 Uhr am Wanderparkplatz. Teilnehmer folgen der Beschilderung Limes in Schwäbisch Gmünd / Kastelle und Römische Provinzgrenze.

Weitere Termine der Gmünder Sonntagsspaziergänge sind im Internet zu finden unter www.limes-cicerones.de

Pompöses Hoffest

Schwäbisch Gmünd. Die Staufersaga, die im Rahmen des Stadtjubiläums vor der Johanniskirche, der Gmünder Staufer-Basilika, aufgeführt wird, präsentiert auch das pompöse Hoffest, zu dem Kaiser Friedrich Barbarossa auf Pfingsten 1184 den Hochadel halb Europas nach Mainz einlud. Anlass dafür war die Schwertleite seiner Söhne, König Heinrich VI. und Herzog Friedrich V. von Schwaben. Am Montag, 12. März, wird ein Lichtbildervortrag sich den verschiedenen Aspekten des Mainzer Pfingstfestes widmen. Außerdem sollen Analogien aus vergleichbaren Anlässen dazu dienen, die hochpolitische Versammlung näher zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen unter anderem folgende Fragen: Welche Rolle spielen Auftritt und Erscheinung des Kaisers und der Kaiserin? Welche Funktionen erfüllen Turnier, Tanz und Spiel?

Der Staufervortrag von Professor Hubert Herkommer im Kulturzentrum Prediger beginnt um 19 Uhr und dauert bis 20.30 Uhr. Weitere Informationen gibt es beim "i-Punkt", Telefon: (07171) 6 03-42 50.

Die besten Cheerleader

Neu-Ulm. Am Samstag, 10. März, findet in der "rathiopharm arena" die diesjährige Regionalmeisterschaft Süd im Cheerleading statt. 34 Vereine mit über 1700 Cheerleadern aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen kämpfen in 13 Kategorien um den Titel des Landes- und Regionalmeisters. In zehn Kategorien stehen vor allem die erreichten Punkte im Vordergrund, da diese im direkten Vergleich mit den Regionen Nord, Ost und West letztendlich über die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft entscheiden. Die Meisterschaft beginnt mit den Spezialkategorien Partnerstunt und Groupstunt. Hier liegt der Fokus auf der Anzahl, der Ausführung und Art der gezeigten Hebefiguren, welche paarweise oder in Fünfer-Gruppe gezeigt werden. In den Teamkategorien sind zeitweise bis zu 26 Personen, teilweise Frauen und Männer gemischt, auf der Auftrittsfläche zu bestaunen. Neben akrobatischen Würfen, Pyramiden gepaart mit fesselnder Musik, erwarten den Zuschauer auch mitreißende Tänze und turnerische Darbietungen in allen Altersklassen.

Informationen und Tickets gibt es unter www.elite-cheerleading.de oder www.ccvd.de Eintrittskarten sind aber auch an der Tageskasse für 16 Euro pro Person erhältlich.

Was der Osterhase bringt

Nürtingen. Im Stadtmuseum Nürtingen, Wörthstraße 1, dreht sich ab 18. März alles ums Osterfest. Dann heißt es: "Schatz, so hats der Has gebracht". In der Sonderausstellung, die bis zum 15. April zu betrachten ist, geht es um Eier, Hasen und Bräuche. Auch um Ostereier-Kunst zum Mitmachen, denn die Frauengruppe der Nürtinger Böhmerwäldler zeigt, wie sich Eier kunstvoll verzieren lassen. In der Schau wird auch den Fragen nachgegangen, warum der Hase die Ostereier bringt, seit wann die ovalen Geschenke bunt sind und ob Ostern wirklich ein vorchristliches Fest ist. Es wird auch nach den Ursprüngen gesucht. Präsentiert wird ein Kaleidoskop österlichen Brauchtums. Am Sonntag 25. März, ab 14 Uhr ist Ostereier-Kunst zum Mitmachen angesagt. Für Kinder gibt es Osterüberraschungen im Labyrinth.

Das Museum ist Dienstag, Mittwoch und Samstag geöffnet von 14.30 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr.

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