LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Auf einer Führung durch Cannstatt ist viel über Wilhelm Maybach (Foto) und Gottlieb Daimler zu erfahren.

Junge Künstler am Werk

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, 25. Februar, ab 11 Uhr ist im Museum im Prediger, Johannisplatz 3, wieder der "Kids-Club" angesagt: Kinder und Jugendliche zwischen 8 bis 15 Jahren haben dann die Möglichkeit, nicht nur das Museum und seine aktuellen Ausstellungen zu entdecken, sondern auch die eigenen künstlerischen Fähigkeiten zu erproben. Eigene Kunstwerke können angefertigt werden.

Die Anmeldung im Museum im Prediger ist möglich per Telefon: (07171) 603-4130 oder E-Mail:

museum@schwaebisch-gmuend.de

Faschingsumzug in Stuttgart

Stuttgart. Am Dienstag, 21. Februar, ist Faschingsumzug in der Stuttgarter Innenstadt. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Narren darauf freuen. Die erste Stuttgarter Karnevalsgesellschaft Möbelwagen ist die älteste Karnevalsgesellschaft Württembergs, heißt es von den Veranstaltern. Sie wurde 1897 mit einem spontanen Umzug von 15 älteren Herren gegründet, die mit einem gemieteten Möbelwagen durch Stuttgart zogen. Auch heute noch machen sich die Narren am Faschingsdienstag auf den Weg. Nach dem Umzug wird eine große Abschlussparty auf dem Gelände der Privatbrauerei Dinkelacker-Schwabenbräu, Tübinger Straße 46, gefeiert.

Der Umzug durch die Innenstadt startet um 14.11 Uhr in der Kronenstraße.

Mit Bertha Maybach auf Tour

Stuttgart. Die Tour "Daimler & Maybach - Zu Lande, zu Wasser und in der Luft" durch Bad Cannstatt führt Teilnehmer zurück in die Vergangenheit:

Für die individuelle Mobilität arbeiteten Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in einem Gewächshaus in Cannstatt, das sie zur Werkstatt umgebaut haben. Die Fenster sind dicht verhängt, niemand soll sehen, was die beiden Männer austüfteln. Bei der Führung erzählt Bertha Maybach aus ihrer Sicht von der ersten Begegnung mit Gottlieb Daimler. Auch dessen Tochter Martha Daimler taucht bei diesen gespielten Szenen auf und gibt Einblick in das strenge Elternhaus. Ebenso erfahren die Teilnehmer, dass sich ihr Bruder Paul bei der Jungfernfahrt auf dem Reitwagen fast den Hosenboden versengt hätte. Cannstatt gilt als Wiege von Motorrad und Automobil und insgesamt von Mobilität. Schon 1845 fuhr hier die erste Eisenbahn des Königreichs Württemberg.

Am 25. Februar, 18.30 Uhr, treffen sich die Teilnehmer der Führung an der Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte im Kurpark, Taubenheimstraße 13, in Bad Cannstatt. Die Tour dauert 1,5 Stunden. Erwachsene zahlen 19 Euro, Jugendliche ab 13 Jahren 14,50 und Kinder von 6 bis 12 Jahre 5 Euro.

Die Teilnahme ist nur mit Voranmeldung möglich: Telefon: (07151) 16910-45, E-Mail: info@kultissima.de

Internet: www.kultissima.de und

www.stuttgart-tourist.de

Shakespeares Frauen

Neu-Ulm. William Shakespeares Frauenrollen - das ist ein Thema für sich. Harald Helfrich, Isabella Leicht und Dorothee Jordan haben daraus "eine Komödie" gemacht: "Willis wilde Weiber" heißt das Stück und hatte Ende vorigen Jahres Premiere. Nun bringt das Neu-Ulmer Augus-Theater die Komödie, von Heinz Koch inszeniert, erneut auf die Bühne. Drei Aktricen zeigen ihre Version der bei "Schäxpier" zu kurz kommenden Frauen wie Desdemona, Julia oder Ophelia. Sie lehren dem berühmten "Schüttelbier" Mores - und enthüllen gar, wer hinter dem Pseudonym Shakespeare wirklich steckt. Es spielen Claudia Riese, Clarissa Hopfensitz und Kathrin Wolf.

"Willis wilde Weiber" ist unter anderem am 17., 18., 24. und 25. Februar sowie an weiteren Terminen im Augus-Theater in Neu-Ulm, Silcherstraße 2, zu sehen. Telefon: (0731) 55 34 12, Internet: theater-neu-ulm.de

Graffiti als Kunst

Heidenheim. Dietmar Wanko hat überall auf der Welt mit seiner Kamera Graffiti aufgenommen. Eine Fotoausstellung und eine Multivisionsshow zur Eröffnung am 29. Februar im Rathaus, zeigt einen Teil seiner 7000 Exponate. Der Titel: "Graffiti around the World". Graffiti gehören für den Vorarlberger Fotografen zu einem urbanen Stadtbild wie Kirche oder Fußballplatz. "Eine Stadt ohne Graffiti ist wie eine Stadt ohne Jugend. Und natürlich, die Jugend will frei sein, also fragt die Jugend nicht lange nach, sondern sucht nach Wänden zum Besprayen. Oft sind es ja Ruinen oder unscheinbare Unterführungen, die so neu gestaltet werden. Mittlerweile stellen aber auch schon Gemeinden eigene Plätze den Graffiti-Künstlern zur Verfügung, was ich sehr gut finde", sagt Wanko zu dieser Kunstform. Er hatte sie bereits fotografiert, als sie noch gar nicht anerkannt war. "In den 1970er Jahren habe ich Graffiti ohne nennenswerten Grund mitfotografiert, ganz einfach, weil sie zum Beispiel in New York oder Los Angeles zum Stadtbild gehörten und bei uns eben nicht. Das fällt einem als Besucher auf. Heute sind das Unikate, das freut mich besonders. Dazu zählt natürlich auch die Berliner Mauer vor der Wende. Das war ja das größte Graffiti weltweit!"

Die Ausstellung ist vom 29. Februar bis zum 23. März zu den Rathausöffnungszeiten zu sehen. Am Sonntag, 4. März, bietet "Kinder und Kunst" den Workshop von 14 bis 17 Uhr "Schablonen-Graffiti" an. Info und Anmeldung unter Telefon: (07321) 327-4814. Internet: www.heidenheim.de

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