LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Kunstwerke als Ouvertüre

Schwäbisch Gmünd. Auch als Ouvertüre zur Landesgartenschau, die in wenigen Wochen in Schwäbisch Gmünd startet, lässt sich die Flora in der Galerie im Prediger verstehen, die sich hier zu einem Blütenmeer ausbreitet. Bis zum 21. April sind die Arbeiten von Dagmar Hugk zu sehen. Der Titel der Ausstellung ist "natural species resort". Die Kölner Künstlerin zeigt eine eigens für Schwäbisch Gmünd konzipierte Rauminstallation sowie großformatige Fotografien, in denen Natur urwüchsig zu wuchern scheint. Doch auf den zweiten Blick wird klar, es sind gar keine realen Blumen, sondern exakt komponierte Fakes, mit denen Dagmar Hugk den Betrachter in eine "Flora futuralis" entführt. Zwei Führungen am Donnerstag, 6. März und 10. April, jeweils um 18 Uhr vertiefen die Werkschau. Für sechs- bis 14-Jährige geht es am 29. März um 11 Uhr im Kids-Club "Auf Blütenjagd".

Informationen gibt es unter Telefon: (07171) 6 03-41 30 sowie im Internet: www.museum-galerie-fabrik.de

Recht in alten Zeiten

Nürtingen. Im Rahmen der dritten Kriminaltage in Nürtingen wird auch eine Führung angeboten: "Criminalrechtspflege in alten Zeiten - ein kleiner Stadtrundgang" bringt am 12. Februar ab 19 Uhr die Teilnehmer des Rundgangs auf die Spuren einstiger Missetäter. Treffpunkt ist am Rathaus. Bei der Tour durch die Nürtinger Altstadt wird vom früheren Leben in Nürtingen, von Kriminellen, und wie früher das Recht gehandhabt wurde, erzählt. Besucht wird auch der Blockturm, der einst als Gefängnis der Stadt diente.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahmegebühr beträgt vier Euro. Auskunft gibt es unter Telefon: (07022) 75-3 81.

Festival der Puppenspieler

Stuttgart. Vom 6. bis 16. Februar findet in sechs Städten Baden-Württembergs das Internationale Figurentheaterfestivals "IMAGINALE" statt. Neben den drei Hauptveranstaltern, dem Stuttgarter "FITZ! Zentrum" sowie der Alten Feuerwache Mannheim und dem Schnawwl-Theater für junges Publikum am Nationaltheater Mannheim, sind unter anderem das Figuren Theater Phoenix in Schorndorf und die Junge Bühne Ludwigsburg beteiligt. 22 Ensembles und Solisten aus Russland, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Italien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Deutschland präsentieren in 27 Inszenierungen alle Facetten des Figurentheaters von Puppen- und Objekttheater über Bildertheater bis in die Grenzbereiche zu Tanz, Film und bildender Kunst. Gezeigt werden mehr als 70 Vorstellungen. Dazu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Das gesamte Programm in allen Spielorten ist ausführlich im Internet beschrieben unter www.imaginale.net/nc/programm/gesamtprogramm

Anatolischer Rock

Ulm. Es ist ein Konzert zu Ehren von Baris Manço (gesprochen Barisch Mantscho) am 8. Februar im Sauschdall. Anatolische Volksmusik, gemischt mit Rock prägte den Stil des türkischen Musikers. Der Ulmer Gitarrist Ayhan Coskun wird dabei ebenso auf der Bühne stehen wie sein Jugendfreund, der Gitarrist Werner Hohenberger. Außerdem werden zahlreiche Musiker mitmachen, türkischstämmige genauso wie deutsche. Da Baris Manço in seinen Songs gerne Elemente anatolischer Volksmusik mit Rock vereinigte - er gilt als Mitbegründer des sogenannten "Anadolu Rock" - werden auch im Sauschdall die verschiedensten Instrumente zum Einsatz kommen. "Aber wir spielen die Songs nicht eins zu eins nach, sondern unsere eigenen Interpretationen", sagt Coskun. Er sähe auch gerne die verschiedenen Sprachen, in denen Manço gesungen hat, vertreten: Türkisch, Englisch, Italienisch, Französisch. Das Konzert mit Songs von Baris Manço am Samstag, 8. Februar, im Sauschdall beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Spaßiges Defilieren

Bad Urach. Begleitet vom Klingeln unzähliger Glöckchen lässt sich Carl Eugen durch das verschneite Stuttgart ziehen. Nicht dabei - Hofdame Eugenie. Ihr war es nicht vergönnt, bei der Verlosung einen Sitzplatz zu gewinnen. Ein Glück für die Schlossbesucher - so hat sie Zeit, am Sonntag, 9. Februar, 15.30 Uhr durch die Prunkschlittensammlung im Schloss Urach zu führen. Begeistert erzählt die charmante Hofdame aus dem 18. Jahrhundert von den prächtig geschmückten Schlitten, die begleitet von Musik und Feuerwerk, durch die Stuttgarter Innenstadt gezogen wurden. Dem Volk zur Unterhaltung und zur Schau defilierten die württembergischen Herzöge durch die Straßen der Residenzstadt. Jede Schlittenfigur wurde mit Bedacht gewählt und hatte ihre ganz besondere Bedeutung. Bei einem Gang durch die Prunkschlittensammlung weiß Eugenie den Gästen zu erzählen, was der Pandur mit dem Schwan gemein hat und welche Schmach dem Lenker des Spaßschlittens bevorstand, und mit etwas Phantasie gelingt es den Zuhörern auch, das Klingeln der Glöckchen zu hören.

Für die Führung "Eugenie und die winterlichen Schlittenfahrten" am Sonntag, 9. Februar, um 15.30 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich unter Telefon: (07125) 15 84 90.

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