LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Tradition unter Strom

Stuttgart. Ein silbernes Kaffee- und Teeservice war ein glänzender Beitrag Württembergs zur Weltausstellung 1910 in Brüssel. Nun ist es am 9. Februar Thema der "Kunstpause" des Landesmuseums Württemberg. In Brüssel präsentierte die Heilbronner Firma P. Bruckmann und Söhne ihre reiche Produktpalette, die im Ausstellungsbereich der deutschen Metallkunst den bedeutendsten Raum einnahm. Die Presse bescheinigte ihr "die größte, künstlerische Vielseitigkeit". Die Entwürfe für die Ware lieferten Künstler aus ganz Deutschland, so auch der aus Seligenstadt stammende Künstler Franz Boeres, der seit 1892 in Stuttgart tätig war. Nach seinen Entwürfen wurde das siebenteilige Service gefertigt, das den modernen Ansprüchen entsprechend neben den traditionellen Teilen, wie Kannen und Dosen, einen elektrifizierten Teekessel besitzt.

Teilnehmer der Führung können die Verbindung von Ornament und Technik betrachten und auch einen Blick ins Innere der Gefäße werfen.

Die Führung am 9. Februar im Fruchtkasten am Schillerplatz dauert von 12.30 bis 12.50 Uhr. Der Eintritt beträgt 3 Euro. Internet: www.landesmu seum-stuttgart.de

Nachts im Museum

Stuttgart. Am 10. Februar können Besucher im Dunkeln ins Museum - mit Taschenlampe. Zu später Stunde können sie an einem Rundgang durchs Landesmuseum Württemberg im Alten Schloss teilnehmen, der sie zu ausgesuchten Objekten führt. Im Lichtkegel des künstlichen Scheins mag so manches anders ausschauen als am Tage: zum Beispiel die Portraits der württembergischen Herzöge und Königinnen und Schätze der Glas- oder Uhrensammlung. Der Weg der Besucher führt auch hinab in die Gruft und den Gewölbekeller unterm Alten Schloss. Festes Schuhwerk ist erforderlich, jeder Teilnehmer erhält leihweise eine Taschenlampe für die Dauer der Führung.

Die Tour am Freitag, 10. Februar, startet um 19 Uhr und kostet pro Person 27 Euro. Anmeldung ist erforderlich unter www.stuttgart-tourist.de

Seminar rund um den Kaffee

Schwäbisch Gmünd. Am 4. Februar dreht sich ab 14 Uhr alles um Kaffee. Im Kaffeeseminar führt sie Rolf Irtenkauf, geprüfter Kaffeesommelier, in die Welt dieser edlen Bohnen ein und zeigt den Teilnehmern, wie unterschiedlich Aromen und Geschmacksrichtungen der Kaffees, abhängig von den jeweiligen Anbaugebieten, sind.Es geht um Röstverfahren - auch gemeinsames Rösten ist angesagt, um Unterschiede in der Qualität von Kaffees und die Art der Zubereitung. Unterschiede werden erklärt und können von den Seminarteilnehmern auch erschmeckt werden.

Für das Seminar am Samstag, 4. Februar, 14 bis 17 Uhr im Restaurant Kaffeehaus in Straßdorf, Alemannenstraße 22, ist eine Anmeldung erforderlich per E-Mail (info@restaurant-kaffeehaus.de) oder Telefon: (07171) 4 95 05 81. Teilnahme kostet 10 Euro.

Botschaften der Seele

Schwäbisch Gmünd. Am 8. Februar heißt es in der Schwäbisch Gmünder Volkshochschule "Erinnerungen - Träume: Botschaften aus dem Raum der Seele". Der Vortrag mit Elisabeth Schörry-Volk, Analytische Psychotherapeutin, und Dieter Schnocks, Psychotherapeut, Tiefenpsychologe, beschäftigt sich mit der Bilderwelt des Schlafs. Sigmund Freud erkannte: Die Traumdeutung ist der Königsweg zur Kenntnis des Unbewussten im Seelenleben. Nach C. G. Jung bescheren Träume Erinnerungen, Einsichten, Erlebnisse, sie wecken Schlafendes in der Persönlichkeit und decken Unbewusstes in den Beziehungen auf. Oft nehmen sie zu wesentlichen Lebens- und Schicksalsthemen Stellung. Nächtliche Traumbilder sind manchmal kurios und beängstigend, aber immer geheimnisvoll. Doch woher kommen die rätselhaften Botschaften?

Der Vortrag findet am Mittwoch, 8. Februar, von 19.30 bis 21 Uhr in der Schwäbisch Gmünder Volkshochschule, Münsterplatz 15, statt. Telefon: (07171) 9 25 15-0; E-Mail: info@gmuender-vhs.de Internet: www.gmuender-vhs.de

Modelleisenbahn für alle

Nürtingen. Noch bis zum 26. Februar heißt es im Stadtmuseum "Nicht nur Männer mögen Märklin!". Ursprünglich waren sie für Kinder zum Spielen gedacht und wurden nur während der Weihnachtszeit aufgebaut - heute sind die alten Märklin-Bahnen der Spuren H0 und 1 zu begehrten Sammlerobjekten geworden. Aus Zubehör wie Bahnhöfen, Bahnschranken, Tunneln oder Wärterhäusern entstehen Szenen, die nicht nur Sammleraugen entzücken. In der Schau sind auch die lange verschollenen Originalzeichnungen des Malers, Zeichners und Illustrators Franz Josef Tripp zu den Kinderbüchern "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" sowie "Jim Knopf und die Wilde 13" zu sehen.

Die nächste Führung durch die Sammlung im Stadtmuseum, Wörthstraße 1, ist am Sonntag, 19. Februar, ab 14 Uhr. Internet: www.stadtmuseum-

nuertingen.de

Fasnetsumzug durch Unistadt

Tübingen. Rund 400 Jahre hat es gedauert, bis sich in der Stadt Tübingen wieder närrisches Leben regte. Heute machen alljährlich 80 Zünfte mit über 3500 Hästrägern die Altstadt unsicher, darunter die durch zahlreiche Quellen historisch verbürgten Tübinger Raupa, Schwarze Männle und Närrele, aber auch viele Zünfte aus der Region. Der Rosecker-Fasnetsclub feiert mit diesem Narrenumzug sein 25-jähriges Bestehen. Allein auf dem Aufstellungsplan für den Umzug sind über 100 Gruppen aufgeführt. Neben den Zünften sind Musikvereine und Guggenmusiker angemeldet.

Am Sonntag, 5. Februar, um 13.30 Uhr geht es los. Dann startet der Fasnetsumzug durch Tübingens Innenstadt. Internet: www.tuebingen-info.de

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