LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Die CMT öffnet am 14. Januar ihre Pforten. Foto: Archiv/Jürgen Herdin

Alles dreht sich um Liebe

Schwäbisch Gmünd. Am Samstag, 14. Januar, steht um 20 Uhr Emma nach Jane Austen auf dem Programm der Theaterwerkstatt in der Ledergasse 2. Im Zentrum: die junge und schöne Emma Woodhouse, deren große Leidenschaft das Ehestiften ist. Nach erfolgreicher Verkuppelung ihrer Erzieherin mit einem Witwer glaubt sie, dass sie ein Gespür dafür habe, die jeweils richtigen Partner für eine Ehe auszumachen. Dabei stiftet sie vor allem Verwirrung und Chaos.

Tickets gibt es zu je 15, ermäßigt zu 10 Euro, unter Telefon: (07171) 603 42 50.

Reisen im Blickpunkt

Stuttgart. Vom 14. bis 22. Januar steht die Urlaubsmesse CMT mit knapp 1900 Ausstellern in Stuttgart im Mittelpunkt des Messegeländes beim Flughafen. Es geht um Urlaubsideen und Reiseziele in der ganzen Welt, aber auch um Süddeutschlands größte Caravan- und Reisemobil-Schau und Unterhaltung. Themen wie Fahrrad, Golf, Wellness, Kreuzfahrt und Kultur werden an den Wochenenden in eigenen Ausstellungsbereichen präsentiert.

Geöffnet ist die Messe täglich von 10 bis 18 Uhr. Kassenschluss ist eine Stunde vor Veranstaltungsende. Mehr dazu online unter www.messe-stuttgart.de

Schätze aus der Keltenzeit

Esslingen. Noch bis zum 19. Februar ist die Ausstellung "Feuerstein und Keltengold" im Stadtmuseum im Gelben Haus am Hafenmarkt 7 zu besichtigen. Sie präsentiert archäologische Schätze aus Esslingen und der Region. Schon vor 50 000 Jahren hinterließen Steinzeitmenschen Spuren im heutigen Stadtgebiet. Von der Zeit der Jäger und Sammler bis zu den Römern geben die Funde zwischen Filderebene und Schurwaldhöhen Einblick ins Leben der Menschen von einst. Zur Ausstellung gibt es Vorträge, Führungen und Exkursionen. Außerdem wird ein Programm für junge Besucher angeboten.

Für Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahre ist am 29. Januar von 14 bis 17 Uhr Steinzeitsonntag und am 5. Februar Keltensonntag angesagt, Römersonntag ist am 12. Februar für Sechs- bis 13-Jährige. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt. Internet: www.museen-esslingen.de

Ende der Weihnachtskuchen

Ulm. Noch bis zum Sonntag, 15. Januar, heißt es im Museum für Brotkultur " Christstollen, Panettone und Co.

Europäische Weihnachtskuchen". Der Christstollen, ein Gebildgebäck, dessen Form an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern soll, ist dabei wohl das älteste und weltweit bekannteste Weihnachtsgebäck Deutschlands. Doch während es ursprünglich für das christliche Adventsfasten aus einem mageren Hefeteig hergestellt wurde, enthält es heute große Mengen Butter und Trockenfrüchte. Außerdem kennen auch viele andere Länder Europas süße und gehaltvolle Weihnachtskuchen, darunter der italienische Panettone, der englische Christmas Cake, der französische Galette des Rois oder der spanische Roscón de Reyes.

Das Museum der Brotkultur Ulm, Salzstadelgasse 10, ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Telefon: (0731)

6 99 55, Internet: www.museum-brot kultur.de

Steinalte Malerei

Tübingen. Drei bemalte Steine aus der Eiszeit präsentiert noch bis zum 29. Januar die Universität Tübingen in der Sonderausstellung "Bemalte Steine - das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb". Es handelt sich dabei um die älteste Tradition von Malerei in Mitteleuropa, wie die Universität mitteilte. Gefunden wurden die Objekte in der Höhle Hohle Fels auf der Schwäbischen Alb, ihr Alter wird auf 15 000 Jahre geschätzt. Neben den Steinen ist ein bemaltes Fragment zu sehen, das von der Höhlenwand stammen könnte. Die Steine zeigen Doppelreihen roter Punkte auf Kalksteingeröllen. Diese Muster müssen für die Bewohner der Region eine besondere Bedeutung besessen haben, schreibt die Universität. Dennoch ließen sich diese abstrakten Darstellungen der steinzeitlichen Kunst nur schwer interpretieren. Es geht bei den Funden um die ersten Entdeckungen bemalter Steine seit 1998, als ebenfalls im Hohlen Fels vom Team des Tübinger Urgeschichtlers Professor Nicholas Conard ein einzelner bemalter Stein entdeckt wurde. epd

Die Schau im Schloss Hohentübingen ist mittwochs bis Sonntag von 10 bis 17, donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. www.unimuseum.uni-tuebingen.de

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