LOHNENSWERTES IN DER NACHBARSCHAFT

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Buchstaben in der Hauptrolle

Schwäbisch Gmünd. Die Geschichte der Schrift- und Medienkultur des 20. und 21. Jahrhunderts zeigt die Ausstellung "Moving Types" vom 28. September bis 25. November in Schwäbisch Gmünd. In den Animationen, Kurzfilmen, Werbeclips, Musikvideos und Medienfassaden der mehr als 200 Gestalter übernehmen Buchstaben die Hauptrolle. Die mit dem "red dot design award" ausgezeichnete interaktive Ausstellung in der Galerie im Prediger soll zum Mitmachen anregen. Konzipiert wurde sie vom Zentrum Zeitbasierte Gestaltung, einem Verbund des Instituts für Mediengestaltung der Fachhochschule Mainz und der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd, die ihr 40-jähriges Bestehen feiert.

Mehr zur Ausstellung gibt es im Internet unter www.moving-types.de

Gut geführt durch Kirchheim

Kirchhheim. Ganz unterschiedlich können die Themen für Führungen ausfallen, wenn es um Geschichte geht. Am Sonntag, 23. September, wandern Teilnehmer einer Tour ab 14 Uhr auf den Spuren der Franziska von Hohenheim, erst Mätresse dann Ehefrau des Herzogs Carl Eugen von Württemberg. Für Franziska von Hohenheim war Schloss Kirchheim ein wichtiger Ort. Hier fiel sie dem Herzog auf und hier sollte sie auch ihre letzten Lebensjahre verbringen. Anmeldung unter Telefon: (07071) 602802. Treffpunkt und Karten an der Schlosskasse, 1.OG. Um Menschen mit Ideenreichtum und großer Schaffenskraft geht es am Samstag, 29. September, um 14.30 Uhr. Sie haben die wirtschaftliche Entwicklung in Kirchheim unter Teck geprägt. Wohlklingende Namen wie die Pianofortefabrik Kaim oder eine ganze Buchbinderdynastie werden lebendig. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist die Kirchheim-Info im Max-Eyth-Haus, Telefon: (07021) 30 27, Kirchheim. "Zum Schutz und Trutz" heißt eine Führung durchs Schloss am Sonntag, 7. Oktober, um 14 Uhr. Kirchheim war eine der sieben Landesfestungen. Bei der Führung betreten Besucher Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind. Anmeldung per Telefon: (07071) 602802. Treffpunkt und Karten an der Schlosskasse, 1. OG.

Wer sich für Führungen im Schloss interessiert, kann im Internet unter www.schloss-kirchheim.de nachschauen, für Touren durch die Stadt erhält man Auskunft per Telefon: (07021) 30 27 oder im Internet unter www.kirchheim-teck.de

Stimmung auf dem Wasen

Stuttgart. "Auf zum Wasen" heißt es wieder ab Freitag, 28. September. Dann beginnt in Stuttgart das größte und bedeutendste Fest Baden-Württembergs: das Cannstatter Volksfest. Rund 320 Beschicker sorgen mit ihren Fahr- und Vergnügungsgeschäften und mit Musik für Stimmung in den Festzelten. Der Traditionsmorgen vor der Fruchtsäule am 29. September ab 11 Uhr, der Volksfestumzug am 30. September ab 11 Uhr mit mehr als 3500 Mitwirkenden, eine Wettfahrt der Heißluftballone am 3. Oktober ab etwa 15 Uhr sowie zwei Familientage mit reduzierten Preisen, der Krämermarkt und zum Abschluss ein Musikfeuerwerk stehen ebenfalls auf dem Programm.

Das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen dauert bis zum 14. Oktober. Zusätzliche Information ist im Internet unter www.cannstatter-volksfest.de zu finden.

Spekulanten bringen Not

Ulm. Das Museum für Brotkultur in Ulm widmet sich in einer Sonderausstellung den Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln. "Hunger und fehlende Würde des Menschen lösen soziale Unruhen aus. Das ist die Verbindung der Nelkenrevolution in Tunesien mit der Französischen Revolution", sagte Museumsleiter Andrea Fadani. Die Ausstellung "Tödliche Geschäfte - Spekulieren mit Lebensmitteln" ist bis zum 11. November zu sehen. Sie zeigt Werke aus dem Alten Ägypten und führt über das Mittelalter und die Französische Revolution bis in die Gegenwart. Historische Kunstwerke machen Not und Wut der Menschen deutlich, die unter immer knapper werdenden Lebensmitteln und steigenden Preisen leiden.

Mehr zu Ausstellungen im Museum der Brotkultur in der Salzstadelgasse gibt es im Internet: www.museum- brotkultur.de. Geöffnet ist täglich von 10 bis 17 Uhr.

Spitzenwäsche in alle Welt

Nürtingen. Noch bis zum 30. September ist im Museum die Ausstellung "REIZEND! Spitzen & Korsette - und was Nürtingen damit zu tun hat ..." zu sehen. Wer weiß heute noch, dass die württembergische Korsettindustrie im 19. Jahrhundert Weltrang besaß? Und dass auch Nürtingen daran seinen Anteil hatte? Im Steinernen Bau standen auf drei Etagen Korsettwebstühle, gewoben wurde für den nordamerikanischen Markt. Im Oberamt Nürtingen arbeiteten bis zu 200 Korsettweber für den Export nach Übersee, im Auftrag jüdischer Verleger aus Cannstatt: ab 1852 Frobenius, Ottenheimer & Co., ab 1866 Guttmann & Co., später umbenannt in Lindauer & Co. In Sigmund Lindauers Firma wurde der erste Büstenhalter in Serie produziert, der auf den Markt gebracht wurde (Hautana 1912). Spitzenklöppeln war im 19. Jahrhundert im Nürtinger Oberamt ein wichtiger Erwerbszweig. Die Produkte fanden ihren Absatz. Auch Wollzehensocken aus der Strickwarenfabrik von Franz Entreß in Nürtingen hatten ihre Käufer, Gesundheitswäsche in Form von Puls- und Kniewärmern oder Leibbinden wurde bis zum Schluss des Betriebs hergestellt.

Geöffnet ist das Stadtmuseum in der Wörthstraße 1 dienstags, mittwochs und samstags von 14.30 bis 17 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.

Live-Musik in vielen Lokalen

Reutlingen. Die Aktion Livenacht wurde 2009 von der RGI (Reutlinger Gastro Initiative) ins Leben gerufen - ein Zusammenschluss von über 30 Gastronomen. Innerhalb von wenigen Jahren hat sich die Veranstaltungsreihe etabliert. Am Samstag, 22. September, spielen in über 30 Lokalen in der Innenstadt Live-Bands unterschiedlicher Musikrichtungen - von Dixie, Pop, Rock bis Heavy Metal. Die jeweils 45-minütigen Auftritte sind zeitgleich. 30-Minuten-Pausen erleichtern den jeweiligen Einstieg.

In allen Lokalen ist der Eintritt frei. Mehr dazu unter www.RT-RGI.de

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