Lkw-Nachtfahrverbot kein Allheilmittel

Der CDU-Abgeordnete Dietrich Birk begrüßt ein Lkw-Nachtfahrverbot auf der B 297, sieht aber auch Probleme: Nachts Ruhe, tagsüber mehr Verkehr.

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Der Göppinger Landtagsabgeordnete Dietrich Birk sieht in einem Nachtfahrverbot für den Lkw-Verkehr auf der Bundesstraße 297 und der Sperrung von Landesstraßen einen ersten wichtigen Schritt zur Entlastung der Anliegerkommunen. Aber: "Ich bin besorgt, dass tagsüber mit einer weiteren Verkehrszunahme auf der Bundesstraße 297 im Kreis Göppingen zu rechnen ist." Denn die Sperrung der meisten Landesstraßen werde tagsüber zu weiteren Verlagerungen von Schwerlastverkehr auf der B 297 führen, und somit wären Göppingen, Rechberghausen, Birenbach und Wäschenbeuren weiter stark betroffen. Birk: "Daran wird auch das geplante Nachtfahrverbot nichts ändern."

Zu begrüßen seien die Pläne des Regierungspräsidiums, dem zunehmenden großflächigen Mautausweichverkehr zwischen dem Remstal und dem Filstal einen Riegel vorzuschieben, führt Birk aus. Der Schwerlastverkehr habe auch auf den zum Teil engen und dafür nicht ausgelegten Landesstraßen nichts verloren. Insofern sei es richtig, einige betroffene Landesstraßen für den LKW-Durchgangsverkehr komplett zu sperren.

Der CDU-Politiker erwartet vom Regierungspräsidium auch Antworten zur Verkehrsentwicklung, wenn der Stadttunnel Schwäbisch-Gmünd für den Verkehr freigegeben ist. Birk: "Dann wird es zumindest am Tage für den gesamten Schwerlastverkehr noch interessanter, die Querung zwischen der B10 im Filstal und der B 29 im Remstal über die Bundesstraße 297 durch den Kreis Göppingen zu nehmen."

Birk geht davon aus, dass das Regierungspräsidium sein Konzept intensiv mit den betroffenen Gemeinden erörtert und deren Belange sowie Verkehrszählungen mit einbezieht. Der CDU-Abgeordnete: "Ziel muss eine für alle Teilräume tragfähige Lösung und gerechte Lastenverteilung sein."

Ebenso müsse gewährleistet sein, dass ein Nachtfahrverbot für den Schwerlastverkehr über zwölf Tonnen auf der Bundesstraße 297 konsequent von der Polizei überprüft werde, um auswärtigen Mautprellern das Handwerk zu legen.

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