Lkw-Fahrverbote: Fritz sieht große Fortschritte

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Jörg Matthias Fritz: "Brummis gehören auf die vierspurigen Bundesstraßen."

Der Göppinger Landtagsabgeordnete Jörg Matthias Fritz (Grüne) sieht in dem neuen Lkw-Lenkungskonzept und den Fahrverboten für Lastwagen über zwölf Tonnen im Schurwald einen großen und wesentlichen Fortschritt für die betroffenen Ortsdurchfahrten der Landesstraßen und der B 297 in Wäschenbeuren, Rechberghausen und Göppingen. "Sollte sich ergeben, dass dadurch der Lkw-Verkehr auf andere Straßen verdrängt wird, gehe ich davon aus, dass das Regierungspräsidium das Fahrverbot auch auf weitere Verbindungen vom Remstal ins Filstal ausdehnt", betonte der Abgeordnete in einer Pressemitteilung. Fritz kündigte an, er werde sich bei Regierungspräsident Johannes Schmalzl und Verkehrsminister Winfried Hermann hierfür stark machen. Für Fritz steht fest: "Es kann nicht sein, dass Brummis durch enge Ortsdurchfahrten rauschen, statt die vollausgebauten vierspurigen Bundesstraßen zu nutzen."

Das Regierungspräsidium hat beschlossen, dass von April an mehrere Schurwald-Querungen für Lkw über zwölf Tonnen gesperrt werden. Auf der B 297 zwischen Göppingen und Lorch wird für den Schwerlastverkehr ein Nachtfahrverbot eingeführt. Die Stadt Göppingen hat inzwischen beantragt, auch die L 1075 nach Hohenstaufen und Maitis für schwere Lkw zu sperren. Ähnliche Rufe gibt es aus Lauterstein für die dortigen Landesstraßen nach Gmünd. Und auch in Winzingen befürchtet Ortsvorsteher Manfred Stadtmüller eine wachsende Belastung durch Lkw.

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