Langjähriger DGB-Kreisvorsitzender ist tot

Der Deutsche Gewerkschaftsbund trauert um seinen langjährigen Kreisvorsitzenden Waldemar Berg, der im 84. Lebensjahr gestorben ist.

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Der langjährige DGB-Kreisvorsitzende Waldemar Berg ist tot.

"Mit Waldemar Berg verlieren wir einen aufrechten Kämpfer. Die Gewerkschaftsbewegung verdankt ihm viel", würdigte der DGB-Bezirksvorsitzende Nikolaus Landgraf den Eislinger, der am Sonntag im 84. Lebensjahr gestorben ist. Waldemar Berg war ein Vollblutgewerkschafter, der sich, wo er nur konnte, für die Interessen der Arbeitnehmer stark machte.

Im Landkreis Göppingen hat sich Waldemar Berg als entschlossener und konsequenter Gewerkschafter einen Namen gemacht. Über 17 Jahre hinweg war er bis zu seinem Ruhestand 1989 Kreisvorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Davor hatte er sich ehrenamtlich als Betriebsratsvorsitzender in einem Textilbetrieb im Raum Reutlingen engagiert. Nach Waldemar Berg musste man nicht rufen, wenn es darum ging, die Interessen von Beschäftigten im Landkreis wahrzunehmen und gegen Ungerechtigkeiten und unsoziale Verhältnisse einzuschreiten. Seine hohe Glaubwürdigkeit und Integrität machten Waldemar Berg, der aus Bessarabien stammt, in seiner aktiven Zeit zu einem geschätzten Gesprächspartner. Es war für ihn selbstverständlich, sich darüber hinaus in der Eislinger Kommunalpolitik zu engagieren. Der Sozialdemokrat, der über 40 Jahre in der Partei war, gehörte lange Zeit dem Gemeinderat der Stadt Eislingen an und scheute sich nie, heiße Eisen anzufassen.

Die Eislinger SPD hatte sein jahrzehntelanges Engagement im Ortsverein zuletzt bei der Feier zu seinem 80. Geburtstag gewürdigt und ihn dabei auch als Gründer des Brunnenfestes herausgestellt. "Immer wenn es darum ging, Flagge zu zeigen, war Waldemar Berg zur Stelle", sagte der Ortsvorsitzende Hartmut Komm damals. Waldemar Berg, der außer seiner Frau einen erwachsenen Sohn hinterlässt, lebte in Eislingen und frönte im Ruhestand seinem Hobby, dem Garten.

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