Kritik an Euro-Politik

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Eine offene Diskussion über Alternativen zur gegenwärtigen Euro-Rettungsschirmpolitik wünscht sich Stephan Werhahn, Enkel der ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Werhahn sprach bei einer Veranstaltung im voll besetzen Dienstleistungszentrum Wagner in Zell, zu der die Mittel- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) im Kreis Göppingen und CDU-Bundestagskandidat Hermann Färber eingeladen hatten.

So wie sein Großvater nach der Katastrophe der Weltkriege zutiefst Europäer war, so sei er dies auch, so Werhahn. Er habe sich nach 40 Jahren passiver Mitgliedschaft in der CDU im letzten Jahr entschlossen, in die Politik zu gehen. Zunächst Spitzenkandidat der Freien Wähler für die Bundestagswahl, sei er seit April 2013 für die CDU und die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU aktiv. Er befürworte das Haftungsprinzip souveräner Staaten in Europa, so Werhahn. Strukturreformen in den Krisenländern und eine Zurückführung der 550 Milliarden Euro so genannter Target-2-Schulden seien entscheidend für einen Weg zu einem stabilen Euro und einem finanziell gesunden Europa, nicht Schulden-, Transfer- und Fiskalunion ohne demokratische Legitimation. Die Vergemeinschaftung von Schulden anderer Länder sei ein Fehler. "Mein Großvater hätte die Risiko-Überforderung des Bundeshaushaltes und die Überrumpelungspolitik gegenüber den Bürgern in Deutschland und den Abgeordnete nicht mitgemacht", sagte Werhahn. Auch deshalb sei er jetzt aktiv in der MIT und dem Parlamentskreis Mittelstand PKM.

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