Krettenhofstraße: Der Ball liegt jetzt beim Landkreis

Die Krettenhofstraße, die oft als Ausweich- und Abkürzungsstrecke für die überlastete B 297 benutzt wird, bleibt ein Zankapfel. Einen Ausbau der bestehenden Trasse lehnt die Stadt Göppingen ab. Sie stimmt auch "baulichen Maßnahmen" an der Straße nur unter bestimmten Bedingungen zu.

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Dazu gehört, dass der Landkreis die Straße von der Stadt übernimmt und auf seine Rechnung zur Kreisstraße umwidmet und ausbaut. Außerdem soll der Knotenpunkt zur Abzweigung mit der Lenglinggasse verlegt und auf der Bartenbacher Ortsdurchfahrt der Verkehr beruhigt werden. Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu.

Voraus gegangen war erneut eine lange, engagierte Debatte. Die Fraktion der Grünen wollte mit einem Antrag verhindern, dass die Stadt die Straße dem Landkreis anbietet. Sie befürchten, dass der Kreis auf dieses Angebot eingehen könnte. OB Guido Till sagte, es handele sich um einen "Eventualfall, der mit Sicherheit nie eintreten wird". Der Grünen-Antrag scheiterte knapp.

Von der Vorgehensweise verspricht sich die Stadt Göppingen, dass die Verbindung erhalten bleibt, die Ortsdurchfahrt von Bartenbach aber vom Verkehr entlastet werden könnte. Das hatte ein Gutachten ergeben. Strittig war in der Diskussion aber immer wieder, was mit dem Wort "Ausbau" der Straße gemeint sein könne.

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