KOPF DER WOCHE: Schlankmacher für Automobile

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Geschäftsführer Manfred Wischnewski

Autos müssen leichter werden, um die Umwelt weniger zu belasten: Eine Gewichtseinsparung von 100 Kilogramm reduziert den Benzinverbrauch um 0,3 bis 0,6 Liter pro 100 Kilometer, teilt der Göppinger Pressenbauer Schuler mit. Auch Elektro-Autos seien auf Leichtbauteile - zum Beispiel aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (Karbon) - angewiesen, die das Gewicht der schweren Batterien ausgleichen. Auf der Hannover Messe, die noch bis zum 27. April dauert, zeigt Schuler, wie sich solche Teile herstellen lassen.

Schuler könne auf eine langjährige Erfahrung mit Leichtbau zurückblicken: Bereits 1998 entwickelte der Konzern die ersten Pressen zur Verarbeitung von kohlefaserverstärktem Kunststoff, mit dem sich im Vergleich zu herkömmlichem Stahl 60 Prozent Gewicht einsparen lasse. Dabei werden die zu Matten gewebten Kohlefasern in eine Form gelegt, mit Harz gefüllt und unter Wärme und dem Druck der Presse ausgehärtet.

Die Möglichkeiten zur Gewichtseinsparung seien mit Karbon noch lange nicht ausgeschöpft. "Als einziger Hersteller bietet Schuler auch Technologien und automatisierte Pressensysteme für alle anderen wesentlichen Umformverfahren zur Leichtbaufertigung", sagt Geschäftsführer Manfred Wischnewski. Dazu zählen die Warm- und Kaltumformung hochfester Stähle, dass sogenannte Formhärten sowie die Umformung von Aluminium und hochfesten Profilen mit Hilfe des Innenhochdruckverfahrens.

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