Kopf der Woche: Neustart nach der Insolvenz

Kurt Schweizer ist seit 1. April neuer Geschäftsführer der Degginger Firma Rüster, die jetzt unter dem Namen "Rüster Präzisionstechnik GmbH & Co. KG" firmiert.

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Kurt Schweizer

Der 61-Jährige Degginger übernahm das Ruder bei der Firma für Werkzeugbau, Stanztechnik und Schleiftechnologie, die die Insolvenz nach drei Jahren überwunden hat und nun mit neuen Besitzern wieder durchstarten will. Schweizer ist in der Degginger Firma ein alter Hase. Vor 46 Jahren begann er seine Werkzeugmacherlehre bei der Firma Rüster und arbeitete auch in diesem Bereich. Doch die Lehre reichte ihm nicht aus und der heutige Geschäftsführer absolvierte ein nebenberufliches Studium beim Reichsverband für Arbeitszeitermittlung (Refa), einem Verband, der für Unternehmen und Mitarbeiter Aus- und Weiterbildungen anbietet. "Dort habe ich dann rund vier Jahre alles wichtige über Kostenrechnung und Arbeitsorganisation gelernt", sagt Schweizer.

1983 machte er den nächsten Schritt auf der Karriereleiter und wechselte von der Arbeitsvorbereitung zum Vertrieb. 17 Jahre später wurde er Vertriebsleiter und Prokurist. "Ziel ist es jetzt, neue Kunden zu akquirieren, zum Beispiel aus der Automobilindustrie, die Firma breiter aufzustellen und auch in anderen Branchen ein Standbein aufzubauen", so Schweizer. Die Firma Rüster müsse auf diese Weise die Abhängigkeit von der Textilindustrie verringern.

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