KOPF DER WOCHE: Er gibt der WMF klare Ziele vor

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WMF-Vorstandschef Peter Feld.

Seit einem halben Jahr ist Peter Feld (48) Vorstandschef der WMF. Er hat klare Vorstellungen, wohin die Rei- se gehen soll. Er schließt, da unrentabel, 40 der 230 WMF-Filialen in Deutschland. Feld streicht das Warensortiment um 15 000 auf 25 000 Artikel zusammen. Er will weniger Neuheiten, dafür eine bessere Vermarktung. Endlich soll die WMF auf dem Wachstumsmarkt China besser Fuß fassen. Dafür soll ein neuer Mann, der Chinese Christopher Cheng, sorgen. Er ist einer von mehreren "Präsidenten". Feld hat das Top-Management fast gänzlich ausgetauscht, hat neue, externe Leute geholt. Und er legt im Konzern wieder zusammen, was sein Vorgänger Thorsten Klapproth erst jüngst in eigenverantwortliche Hauptgeschäftsbereiche getrennt hatte. So will Feld Doppelstrukturen abbauen und Geschäftsaktivitäten besser koordinieren. Am Hauptverwaltungsstandort Geislingen wird das zu personellen Konsequenzen führen - im besten Fall zu Aufgabenverlagerungen, im schlechteren Fall zu Arbeitsplatzverlusten.

Felds Karriere begann mit einer Schlosserlehre in Gummersbach und einem Maschinenbaustudium in Aachen. Später war er in leitenden Positionen tätig beim US-Phar- ma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson, beim US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble und zuletzt als Vorstandsmitglied der Beiersdorf AG (Nivea, Tesa, Labello, Hansaplast).

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