Konzerte im Innenhof

Der Landkreis Göppingen birgt hunderte von Kulturdenkmalen - prunkvolle ebenso wie eher unscheinbare. In unserer Rätselsommerserie testen wir das Wissen unserer Leser. Für die richtige Lösung winkt ein Preis.

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  • Unser gesuchtes Denkmal war unter anderem schon in Besitz eines Bürgermeisters von Göppingen, eines Klosters und später eines Generals. Tipps zur Lösung finden sich im nebenstehenden Text. Foto: Giacinto Carlucci 1/2
    Unser gesuchtes Denkmal war unter anderem schon in Besitz eines Bürgermeisters von Göppingen, eines Klosters und später eines Generals. Tipps zur Lösung finden sich im nebenstehenden Text. Foto: Giacinto Carlucci
  • Unser gesuchtes Denkmal war unter anderem schon im Besitz eines Bürgermeisters von Göppingen, eines Klosters und später eines Generals. Tipps zur Lösung finden sich im nebenstehenden Text. Foto: Giacinto Carlucci 2/2
    Unser gesuchtes Denkmal war unter anderem schon im Besitz eines Bürgermeisters von Göppingen, eines Klosters und später eines Generals. Tipps zur Lösung finden sich im nebenstehenden Text. Foto: Giacinto Carlucci
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In der heutigen Ausgabe unseres Sommerrätsels suchen wir nach dem Namen eines Schlosses, das über den Landkreis hinaus bekannt ist.

Das Schloss war ursprünglich eine Burg. Diese geht wie so viele andere Burgen in die Stauferzeit zurück und wurde vermutlich von Graf Egino von Aichelberg um 1230 gebaut. Dass es sich beim Besitzer um eine angesehene Adelsfamilie handeln musste, geht schon daraus hervor, dass das vom Gemäuer eingeschlossene Areal 16 Ar umfasst, was damals eine beachtliche Größe war. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts gelangten die Herren von Reußenstein in den Besitz der Burg, woran sich 200 Jahre lang nichts ändern sollte. Einer der Reußen, Hans-Michael Reuß von Reußenstein, wurde als Kommandant der Burg Hohenstaufen unrühmlich bekannt. Im Jahr 1525, beim Ansturm der Gaildorfer Bauernhaufen, nahm er bei Nacht und Nebel Reißaus und flüchtete unter Zurücklassung der Besatzung auf die gesuchte Burg. Die Geschichte der Burg blieb weiterhin wechselvoll: Unter anderem erwarben ein Bürgermeister von Göppingen, ein Kloster und später ein General das Rittergut. Ein Burkhardt von Berlichingen ließ zu Shakespeare-Zeiten anstelle der Burg ein Renaissance-Schloss erstellen. Der Nord- und ein Teil des Ostflügels bekamen in etwa die heutige bauliche Gestalt.

In den folgenden zwei Jahrhunderten wechselte das Rittergut zehnmal den Besitzer. Einem Bürgerlichen verschaffte es 1568 gar die Erhebung in den Adelsstand. Inzwischen ist das Gebäude mit seiner schönen Wendeltreppe zwischen den beiden Flügeln komplett renoviert und als Kulturgut erhalten.

Sein Innenhof hat unter den beiden Ecktürmen schon großartige Konzerte in lauen Sommernächten gesehen.

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