Kontakte und eine Mahlzeit

Immer mehr Menschen sind auf Unterstützung angewiesen. Das merken auch die Ehrenamtlichen von "Heaven Underground Streetwork". Sie freuen sich, dass die "Guten Taten" finanzielle Hilfe leisten.

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  • "Heaven Underground Streetwork" ist für viele Menschen nicht nur ein Ort, an dem es Essen gibt. Vielen Besucher ist der Treff ein Weg aus der Einsamkeit heraus. Ehrenamtliche kümmern sich um sozial schwächere Menschen. Die "Guten Taten" helfen mit finanzieller Unterstützung. Foto: Margit Haas 1/3
    "Heaven Underground Streetwork" ist für viele Menschen nicht nur ein Ort, an dem es Essen gibt. Vielen Besucher ist der Treff ein Weg aus der Einsamkeit heraus. Ehrenamtliche kümmern sich um sozial schwächere Menschen. Die "Guten Taten" helfen mit finanzieller Unterstützung. Foto: Margit Haas
  • Der Transporter ist in die Jahre gekommen. Er wird nun repariert. 2/3
    Der Transporter ist in die Jahre gekommen. Er wird nun repariert.
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Kleine Blumensträußen auf den Tischchen, ein freundliches helles Gelb an den Wänden - der vollkommen umgebaute und renovierte Treff "Heaven Underground" in der Grabenstraße in Göppingen empfängt seine Besucher mit einer freundlichen Atmosphäre. Die zweijährige Bauphase ist abgeschlossen und alle freuen sich, dass der neue alte Treff wieder zur Verfügung steht.

Obwohl auch die Vesperkirche in der Stadtkirche Anfang des Jahres einen günstigen Mittagstisch angeboten hatte, waren zu dieser Zeit fast alle Tische bei "Heaven Underground" besetzt. Denn einmal in der Woche gibt es hier eine kostenlose Mahlzeit. Zusätzlich können die Besucher noch Lebensmittel mit nach Hause nehmen. Es sind immer mehr, die auf diese Unterstützung angewiesen sind.

"60 bis 70 Besucher sind es immer", weiß Ruth Kick, die ein Team des Vereins leitet. Es sind ausschließlich Ehrenamtliche, die das Essen kochen, spülen, die Lebensmittel ausgeben oder Kaffee machen und Kuchen ausgeben. Der ist - wie alle Lebensmittel - gespendet. Seit Jahren bereits backt eine Göppingerin Woche für Woche vier Blechkuchen, die reißenden Absatz finden.

Der Treff in der Innenstadt ist aber weit mehr als nur ein Ort, an dem junge und alte Menschen, Familien und Alleinstehende eine kostenlose Mahlzeit erhalten. "Er ist für unsere Besucher sehr wichtig", weiß Ruth Kick. Für die meisten Besucher ist er ein wichtiger Ort der Begegnung.

Hier kennt man sich, hier finden sie Gemeinschaft, Menschen, die sich Zeit nehmen für ein Gespräch. "Wir haben im Laufe der Jahre zu vielen ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und wissen um die Probleme." Wenn eine Situation ausweglos erscheint, kümmern sich die Engagierten auch außerhalb des Treffs um die Menschen. Oder unterstützen sie, wenn sie etwas transportieren oder gar umziehen müssen. Dafür steht ein VW-Bus zur Verfügung, der schon einige Jährchen und noch mehr Kilometer auf dem Buckel hat.

"Die Schäden und Mängel häufen sich", stellt Bernd Eppinger, der Vorsitzende des Vereins "Heaven Underground" fest. Jetzt steht auch noch der turnusmäßige Termin beim TÜV an. Ohne Reparaturen wird es die Plakette aber wohl nicht geben. Der Bus ist unverzichtbar. Denn er wird in erster Linie jede Woche gebraucht, um die Lebensmittelspenden in den Märkten und das Essen, das regelmäßig die Kantine der Bereitschaftspolizei spendet, abzuholen und zum Treff zu transportieren. Dank der Spendenfreudigkeit der NWZ-Leser wird die Reparatur mit 1000 Euro unterstützt.

Info Weitere Infos bei Bernd Eppinger unter bernd.eppinger@bfp.de oder Telefon: (07161) 69789.

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Gute Taten

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