KOMMENTAR: Ebersbach greift zum Rettungsanker

Es klingt gut, was sich die Ebersbacher Stadtverwaltung zur Aufpäppelung ihres schwächelnden Wochenmarktes einfallen ließ: eine Firma mit dem Betrieb zu beauftragen. Der Auftritt von Marktmanagerin Eva-Maria Kamrad im Gemeinderatsausschuss war überzeugend.

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Sie weiß, was Sache ist und wo sie anpacken muss, davon lebt sie und ihre Firma. Es ist kein Strohhalm, an den sich die Ebersbacher klammern, sondern ein Rettungsanker.

Ein Risiko hat die Stadt dabei nicht. Der Vertrag wird erst geschlossen, wenn die Händler mit den neuen Bedingungen einverstanden sind, und zu verlieren hat die Stadt "so arg viel nicht", wie Stadträtin Gabriele Ebensperger anmerkte - so wie es ist, kann es nicht bleiben. Da liefe man Gefahr, den Markt ganz zu verlieren.

Man darf der Fachfrau auch zutrauen, dass sie die Händler für höhere Marktgebühren gewinnt. Ihr Ziel ist eine win-win-Situation: Für die Händler soll unterm Strich mehr herauskommen.

Vielleicht hat Ebersbach ja einen Schlüssel gefunden, der auch anderswo passt. Im Kreis gäbe es noch mehr kränkelnde Wochenmärkte. Vielleicht wird man sich fragen, warum man nicht früher auf die Profis gekommen ist.

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