KOMMENTAR VANDALISMUS: Kein Pardon

Die Menschen haben sich an Unrat in Städten schon lange gewöhnt. Weggeworfene Dosen, Tüten oder Verpackungen an allen möglichen und unmöglichen Orten schocken sie kaum noch.

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Fast ebenso abgebrüht sind sie beim Anblick von Vandalismus geworden: Kopfschütteln lösen nur noch schlimme Fälle von Sachbeschädigung aus.

Feinfühliger scheinen die Bürger im Kreis bei Müll und Zerstörung in der Natur zu sein. Säumt Plastik die Ränder von Wegen, liegen Flaschen im Wald und Wanderschilder in Feuerstellen, zürnen sie den gesichtslosen Zeitgenossen. Sie zur Rede zu stellen für ihr rücksichtsloses Verhalten ist der Wunsch vieler - allein in Erfüllung geht er meistens nicht.

Der Kampf gegen Randalierer ist oft ein aussichtsloses Unterfangen. Kaputte Mülleimer, zerschlagene Scheiben oder umgebogene Straßenschilder lohnen die aufwendige Ermittlung der Täter nicht. Doch am Ende eines Jahres können sich die Kosten für Austausch und Reparatur der beschädigten Dinge auf einen saftigen Betrag summiert haben.

Den Kampf gegen Schmutzfinken und Randalierer aufgeben sollte der Kreis nicht. Mag einer die Zerstörung kleinerer Dinge noch nachsehen können, für die schwere Zerstörung von Grill- und Spielplätzen gibt es kein Verständnis. In diesen Fällen sollten die Betroffenen keine Kosten scheuen, die Verantwortlichen aufzuspüren und zur Rechenschaft zu ziehen.

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Kommentare

12.03.2014 11:37 Uhr

Vandalismus

Daß die Polizei keine Steigerung von Sachbeschädigungsdelikten verzeichnen kann, ist nachvollziehbar:1. , zu wenig Kontrollen und 2., die Bürger zeigen ganz einfach nichts mehr an, weil es in ihren Augen für die Vandalen sowieso keine Konsequenzen geben wird. Solange es keine spürbaren und empfindlichen Strafen für solche Sachbeschädigungen gibt, wird sich nichts ändern. Es ist ja nicht damit getan, daß man für die Bürger schöne Plätze herrichtet, sondern man muß auch darauf achten und dafür sorgen, daß diese Plätze dann auch bestimmungsgemäß benutzt werden. Sonst gibt es "Schmuddelecken". Eine neue wird übrigens schon gebaut: Das südliche Filsufer zwischen Eislingen und Göppingen!

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