KOMMENTAR MICHAEL KRAUS: Faire Chance bei Mimis Rückkehr

Wenn Michael Kraus am Montag seine Unterschrift unter einen Dreijahres-Vertrag bei Frisch Auf setzt, dürften die teils hitzig geführten Debatten erst einmal abebben über den Sinn einer Rückkehr des einstigen Talents im grün-weißen Trikot.

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Mit dem Anpfiff der kommenden Bundesliga-Saison aber wird die Handball-interessierte Öffentlichkeit umso genauer hinschauen, ob Kraus, in der Vergangenheit allzu oft Produzent von Negativ-Schlagzeilen abseits des Spielfeldes, die erwünschte Verstärkung für den Traditionsverein darstellt. Auch wenn der Vertrag entsprechende Vorsichtsmaßnahmen enthalten soll, die Herausforderung für beide Seiten ist groß. Nicht zuletzt die Geldgeber, die die zweite Kraus-Ära in seiner Geburtsstadt möglich machen, werden wachsam sein. Stand heute ist zu wünschen, dass dabei alle Beteiligten am sicher spektakulären Wechsel eine faire Chance erhalten, ehe geurteilt wird.

Zunächst aber muss nach der über Wochen so dominanten Personalie ab morgen wieder die aktuelle Mannschaft in den Mittelpunkt rücken, die zuletzt sechs Siege in Serie einfuhr und dabei im langen Kraus-Schatten stand.

Am Mittwoch gegen Kiel vor vollen Arena-Rängen und erst recht im Gruppen-Finale des EHF-Pokals am Samstag gegen La Rioja hat der Europapokal-Titelverteidiger die volle Aufmerksamkeit verdient.

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