KOMMENTAR ENERGIEGENOSSENSCHAFT: Kräfte bündeln für die Zukunft

Ein guter Schritt in die Zukunft: Die Bürgerenergiegenossenschaft Voralb bekommt Zuwachs von Schurwaldgemeinden. Das bündelt Kräfte und verleiht neuen Schub.

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Die erweiterte Genossenschaft kann auf neue Dächer für Fotovoltaikanlagen hoffen, die im Voralbgebiet rar geworden sind. Und für Anleger aus dem Schurwald wird sie interessant. Die konnten zwar bisher schon beitreten, aber das geschah nur vereinzelt. Das Etikett Voralb war eine Hemmschwelle.

Der Nutzen ist auch ein psychologischer. Wenn die Genossenschaft wieder zulegen kann, über die 170 Kilowatt Leistung hinaus, die auf sechs Dächern liegen, wird das Warten der derzeit 249 Mitglieder auf die Windkraft erträglicher, die erst in Jahren kommt. Es dämpft die Stimmung, wenn die Anleger viel Kapital gar nicht einbringen können und die Anteile für Neumitglieder auf das Minimum gedeckelt werden müssen.

Die Energiegenossenschaft wird gebraucht, sie trägt zur Energiewende bei, die ein gesellschaftliches Ziel bleiben muss, auch wenn die Politik sich nicht mehr so recht dazu bekennt. Gewiss, dieses Bürgermodell stößt mit der Fotovoltaik an Grenzen. Sogar Mitgliedsgemeinden im Voralbgebiet zeigen der Genossenschaft die kalte Schulter und setzen eigene Fotovoltaikanlagen auf ihre Dächer, weil ihnen das ein anderes Sümmchen bringt als Dachmiete und Gewerbesteuer. Aber wenn die Windkraft kommt, kann die Genossenschaft ihre Kraft entfalten.

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