KOMMENTAR · WIRTSCHAFTSSTANDORT: Aufbruchstimmung tut gut

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Auf dem Kauffmann-Areal wachsen die Geschäftsgebäude unaufhaltsam in die Höhe, die neue Musikschule in der ehemaligen Fabrikantenvilla verspricht ein Schmuckstück zu werden und auch das Umfeld und der Bahnhofsvorplatz sind im Werden. Es bewegt sich viel in Ebersbach.

Und es geht noch weiter. Die Liste der Vorhaben, die die Kommune in der Innenstadt auf den Weg gebracht hat, ist lang: Das Filsufer wird weiter als Naherholungsbereich ausgebaut, die Aufenthaltsqualität im östlichen Viehmarkt und der erweiterten Innenstadt werden verbessert. Es herrscht eine Aufbruchstimmung, wie sie in der Stadt im unteren Filstal lange nicht mehr spürbar war.

Es passt gut ins Bild, dass sich Verwaltung und Gemeinderat mit Hochdruck einem Thema zuwenden, das bislang eher ein Schattendasein fristete: der Stärkung Ebersbachs als Wirtschaftsstandort. Die Zeiten florierender Firmen und sprudelnder Steuergelder sind längst passé. Nicht nur ein Betrieb hat in den vergangenen Jahren der Stadt den Rücken gekehrt, weil diese keine geeigneten Flächen anbieten konnte.

Mit einem neuen Gewerbegebiet am östlichen Stadteingang mit Flächen wäre Ebersbach gut aufgestellt. Sollte dann auch noch die seit langem stockende Erweiterung des Gewerbegebiets Strut in die Gänge kommen, wäre dies eine deutliche Stärkung des Wirtschaftsstandortes Ebersbach.

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