KOMMENTAR · RIGI-WERKSTÄTTEN: Bitte nicht feilschen

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D ie Diskussion um die Brachfläche der Rigi-Werkstätten in Holzheim kommt nicht von ungefähr. Der Umzug in die Waldeckschule in Jebenhausen war zunächst als Provisorium gedacht, nachdem die Gebäude niedergebrannt waren, dann aber langfristiger angelegt wurden. OB Guido Till hat damals vorbildlich reagiert und schnell ein Ersatz-Domizil besorgt. Er hat aber auch verkündet, dass in der Schule nichts gebaut würde, was sich nicht wieder ändern ließe. Das klingt jetzt anders. Die Stadt verhandelt mit der Versicherung offenbar über eine größere Investition, um die alte Schule als Werkstatt zu sichern. Es wäre die endgültige Abkehr von einem Neubau. Das mag richtig sein, der Gemeinderat sollte aber mitreden.

Dabei ist der Vorschlag der Freien Wähler überlegenswert, auf dem brach liegenden Gelände ein neues Domizil für den Holzheimer Löschzug zu bauen. In dem Stadtbezirk hätte man damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Feuerwehr hätte endlich mehr Platz - und im Ortskern ergäben sich neue Perspektiven.

Eins ist unverständlich: Die Freien Wähler drängen darauf, dass die Versicherungssumme für die abgebrannte Werkstatt in Holzheim bleibt. Das jedoch kann weder der OB noch der Gemeinderat ernsthaft zur Grundlage für ihre Planungen machen. Die Entscheidung muss sich danach richten, was für die Lebenshilfe und die Kommune am besten ist. Ein Feilschen der Stadtbezirke ist fehl am Platz.

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