KOMMENTAR · PROTEST GEGEN WINDKRAFT: Bedenken von gestern

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Windkraft nein danke: das ist die Botschaft der neuen "Bürgerinitiative Stauferland", die sich im Schurwald gegründet hat und allerlei Schreckliches gegen die Windkraft vorbringt. Die modernen Windmühlen zerstörten die Kulturlandschaft und das Landschaftsbild, sie schädigten die Gesundheit von Mensch und Tier und raubten Tieren Lebensräume.

Soweit ist diese Kritik unbegründet. Artenschutz ist hierzulande derart wichtig, dass ein bis dato unbekannter Käfer den milliardenschweren Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zu blockieren drohte. Mangel an geschützter Landschaften haben wir auch nicht, und Windkraftanlagen werden nicht in Biotope gesetzt.

Bedenklicher ist, dass Windkrafträder auch ihren GAU haben, den Rotorbrand. Damit muss man leben. Ratlos macht uns die Kritik, dass zur Herstellung von Windkrafträdern Raubbau an seltenen Erden in China nötig sei, der mit radioaktiver Verseuchung einhergehe. Das müssen die Techniker unbedingt klären und gegebenenfalls Lösungen finden.

Windkraft ist so zwingend, dass Kritik aberwitzig ist. Lange genug hat uns die Marotte von der Verspargelung der Landschaft zum Schlusslicht in Deutschland gemacht. Es ist die Haltung von gestern, Windkraft abzulehnen und einfach nur dagegen zu sein. Wenn sie je im Schurwald und auf der Alb auf breiter Front kommt - ja bitte. Es wird höchste Zeit dafür.

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Kommentare

04.06.2012 13:29 Uhr

Korrektur zu "Billige Stammtisch-Parolen" von heute

Mit der Bitte um Nachsicht:
Das Ebersbacher Stadtblatt wurde zitiert. Leider ist die Seitenabgabe wegen eines Schreibfehlers falsch.
Richtig: Ebersbacher Stadtblatt Nr. 22 vom 01.06.2012 Seite 11 (nicht Seite 22)

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04.06.2012 11:54 Uhr

Billige Stammtisch-Parolen

Ein sachlicher Diskussions-Beitrag war vermutlich von Schäfer gar nicht gewollt. Die abqualifizierenden Anmerkungen über die Bürgerinitiative Stauferland und der Versuch, mit billigen Stammtisch-Parolen so etwas wie "Aufbruchsstimmung" bei Befürwortern der Windkraftnutzung zu erzeugen, stufe ich als ignorante "geistige Brandstiftung" ein, durch die sich leider einschlägige Kreise nun bestätigt fühlen.
Dass zu diesen Kreisen auch der Stadtverband Ebersbach der CDU gehört, ist nachzulesen auf Seite 22 des Ebersbacher Stadtblatts Nr. 22 vom 1.6.12 Rubrik "CDU. Energiewende - Wir sind dafür!". Der letzte Absatz des Schäfer-Artikels wird von den CDU-Verfassern König und Speidel wörtlich zitiert und man versteigt sich sogar dazu, die von Schäfer kritisierte Bürgerinitiative mit der bösartigen Unterstellung, nur dem St. Florians-Prinzip zu folgen, verächtlich zu machen. Soweit ist es mit der CDU, ihrer Toleranz gegenüber Andersdenkenden und ihrem Demokratieverständnis gekommen. Schade.

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13.04.2012 01:39 Uhr

Wer rettet uns vor den JÜRGEN SCHÄFERs dieser Welt?

Ein Kommentar bildet immer die Meinung des Autors ab. Aber was passiert, wenn Bildung durch Ideologie ersetzt wird?.
Sehr geehrter Herr Schäfer, in Ihrem Kommentar ist so viel falsch, daß das Richtige zu zitieren schnell geht. Zitat: ""
Beim Falschen sieht das schon anders aus:
Die Produktion von getriebelosen WEA ist für manche Chinesen nicht sonderlich gesundheitsfördernd:
http://www.dailymail.co.uk/home/moslive/article-1350811/In-China-true-cost-Britains-clean-green-wind-power-experiment-Pollution-disastrous-scale.html#ixzz1Dh1wNb00
Aber was solls: I like Chinese. They only come up to your knees (Monty Python). Da fällt es nicht auf, wenn ein paar verrecken.

WEA sind keine Windmühlen. Sie haben kein Mahlwerk und sind daher keine Mühlen sondern industrielle Kraftwerke.

"zwingend" - das hört man von Herrn Kretschmann auch öfters.

Artenschutz findet im Bereich der Windenergieplanung nicht statt. Windenergie ist gut, also braucht man auf den Rest keine Rücksicht nehmen.

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12.04.2012 09:34 Uhr

Recht peinlich, liebe Südwestpresse

Man kann sich den Vorrednern nur anschließen.
Es ist eine Frechheit, durchaus berechtigte Kritik und Fragen mit einem "BASTA" verbieten zu wollen. Das zeigt nur, wie unsicher und ahnungslos der Kommentator ist. Und den saudummen Spruch von "einfach nur dagegen sein"sollte man sich langsam auch sparen, oder soll man darauf ernsthaft vorwurfsvoll entgegnen "Windkraft zu begrüßen und einfach nur dafür sein"? Blödsinn, auf diesem Niveau mit tumpen Allgemeinplätzen argumentieren zu wollen.
Alle Fachleute z.B. verweisen auf das Fehlen jeglichen belastbaren Konzeptes für die Energiewende und den zwingend notwendigen Netzausbau, bevor man Wind- und Photovoltaik weiter ausbaut. Aber da passiert leider wenig bis nichts. Mögliche Folge: massive Stromausfälle wegen Netzzusammenbruch.
Aber warum sich auch mit der Realität befassen, die derzeitige "Wünsch Dir was"-Politik ist ja viel "smoother" und wohliger, da kann man sich schön kuscheln!

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11.04.2012 20:34 Uhr

Ignoranter windwahnsinniger Kommentator

Ein beeindruckender Kommentar, geboren aus elektrotechnischer und ökonomischer Ignoranz. Wer behauptet, daß Windkraft "zwingend" ist, hat ohne jede Frage Null Ahnung von der Materie, sondern betreibt einfach Propaganda ohne Sinn und Verstand. Eine Begründung gibt der Verfasser nicht an, erklärt pauschal aber alle Kritik für aberwitzig, im Tonfall von "Schnauze halten". Danke.

Artenschtuz wird von der Grünen Umweltzerstörungspartei immer nur dann aus der Schublade geholt, wenn was verhindert werden soll - z.B. Stuttgart 21 . Dann muß der letzte Käfer als Verhinderungsgrund herhalten. Wenn es um Windkraft geht, haben weder geschützte Fledermäuse, Milane, Auerhühner noch der Wald noch Schutzgebiete eine Chance gegen den skrupellose Windwahn elektrotechnischer Ignoranten und skrupelloser grüner Industrielobbyisten. Aber solchen Brutalos die von "Marotten" reden, ist ja ersichtlich die Umwelt egal.

Übrigens: Windräder können keine AKW ersetzen - aber das interessiert solche Leute nicht

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11.04.2012 14:55 Uhr

Ignoranter windwahnsinniger Kommentator

Ein beeindruckender Kommentar, geboren aus elektrotechnischer und ökonomischer Ignoranz. Wer behauptet, daß Windkraft "zwingend" ist, hat ohne jede Frage Null Ahnung von der Materie, sondern betreibt einfach Propaganda ohne Sinn und Verstand. Eine Begründung gibt der Verfasser nicht an, erklärt pauschal aber alle Kritik für aberwitzig, im Tonfall von "Schnauze halten". Danke.

Artenschtuz wird von der Grünen Umweltzerstörungspartei immer nur dann aus der Schublade geholt, wenn was verhindert werden soll - z.B. Stuttgart 21 . Dann muß der letzte Käfer als Verhinderungsgrund herhalten. Wenn es um Windkraft geht, haben weder geschützte Fledermäuse, Milane, Auerhühner noch der Wald noch Schutzgebiete eine Chance gegen den skrupellose Windwahn elektrotechnischer Ignoranten und skrupelloser grüner Industrielobbyisten. Aber solchen Brutalos die von "Marotten" reden, ist ja ersichtlich die Umwelt egal.

Übrigens: Windräder können keine AKW ersetzen - aber das interessiert solche Leute nicht

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11.04.2012 10:43 Uhr

Super

Wer hat den diesen Schreiberling losgelassen. Sins sie das Herr Blasenbrei?

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