KOMMENTAR · OB-WAHL: Klares Bekenntnis

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Nicht alle CDU-Mitglieder in Göppingen mögen mit der Entscheidung einverstanden sein, doch die Christdemokraten haben sich offiziell festgelegt: Sie werden im OB-Wahlkampf den parteilosen Amtsinhaber Guido Till unterstützen. Mit Blick auf die vielen Übereinstimmungen, die es zwischen ihm und der CDU gibt, ist das nachvollziehbar. Auch menschlich können die Protagonisten der CDU gut mit dem OB, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Hohenstaufenstadt Schritt für Schritt attraktiver zu machen. Immer wieder erinnert Till daran, dass sich die Kommune ihre Infrastruktur - inklusive der guten und angesehenen sozialen Einrichtungen - auf Dauer nur leisten kann, wenn auch entsprechende Einnahmen in die Stadtkasse fließen. Das ist eine Herausforderung, denn der Wettbewerb zwischen den Kommunen um junge Familien, Gewerbeansiedlungen und Jobs ist nur zu bestehen, wenn sich eine Kommune weiterentwickelt.

Nicht bei allen Projekten hatte Till ein glückliches Händchen. Und sein Umgang mit jenen Kräften in der Stadtpolitik, denen er - zu Recht oder zu Unrecht - nicht traut oder wenig zutraut, sorgt immer wieder für Kritik.

Dennoch scheinen Tills Gegner bisher niemanden gefunden zu haben, von dem sie glauben, dass er dem Amtsinhaber das Wasser reichen kann. Die Zeit bis zu den Sommerferien wird zeigen, ob das so bleibt, oder ob Göppingen im Herbst ein echter Wahlkampf bevorsteht.

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