KOMMENTAR · JUGENDSOZIALARBEIT: Diese Leiharbeit funktioniert

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Zunehmend auf Fachkräfte von außen setzt die Stadt Eislingen im Bereich der Kinder-, Jugend- und Schulsozialarbeit. Bei der Besetzung einer halben Stelle im Kinder- und Jugendbüro kooperiert jetzt die Stadt erneut mit der Bruderhaus-Diakonie, die in Eislingen ein bewährter Partner ist: Einige Schulsozialarbeiter und der Streetworker werden von der Diakonie gestellt.

Eislingen ist kein Einzelfall, auch andere Kommunen setzen bei der Jugendarbeit auf externe Leiharbeiter. Zum Beispiel beschäftigt Göppingen für die Kinder- und Jugendhilfe Fachleute, die nicht im Rathaus angestellt sind. Interessant sind Kooperationen selbst für Dörfer wie Zell, wo die Diakonie Partner bei der Jugendarbeit sein wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Es sind nicht die Kosten, wie bei der herkömmlichen Leiharbeit. Die Ausgaben sind oft höher als bei einer Direktanstellung, da die Träger der Jugendarbeit ihren Angestellten eine fachliche Begleitung mitgeben. Ein großer Vorteil ist neben der Fachkompetenz aber die Möglichkeit, Stellen zu teilen. Kommunen können sich eine Vollzeitstelle für die Jugendarbeit oft nicht leisten, seine ganze Stelle hat ihr Sozialarbeiter daher bei seinem Arbeitgeber, der ihn in mehreren Orten einsetzt.

Diese Leiharbeit scheint zu funktionieren. Entscheidend ist, dass die Kommunen die Zügel in der Hand behalten und den externen Fachkräften sagen können, wo Schwerpunkte der Jugendarbeit liegen sollen.

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