KOMMENTAR · FRISCH AUF: Alarmstufe Rot

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Wer Aleksandar Knezevic kennt, weiß dass der Ex- Frisch-Auf-Profi in seiner neuen Funktion als Interimstrainer alles versuchen wird, um den Göppinger Traditionsverein vor einem Totalschaden zu bewahren. Ob Knezevic, der als Spieler den Beinamen "Mr. Cool" trug, dies gelingt, ist derzeit allerdings fraglich. Noch immer wartet der Nachfolger des im Dezember entlassenen Trainers Velimir Petkovic auf den ersten Heimsieg. Morgen Abend gastiert der Liga-Neunte aus Lemgo in der EWS-Arena, ein Frisch-Auf-Sieg ist nicht nur fest eingeplant, er ist Pflicht.

Der Druck, der auf den Göppingern und Knezevic lastet, ist groß und wird immer größer. Diejenigen, die sich vom Trainerwechsel eine schnelle Abkehr von der unkonzentrierten Spielweise erhofft hatten, wurden bisher enttäuscht. Die Abwehr hat Löcher wie ein Schweizer Käse, die Fehlerquote ist haarsträubend hoch. Als Petkovic beurlaubt wurde, belegte der Verein Rang 13 - inzwischen ist er auf Platz 14 abgerutscht. Und in der aktuellen Tabelle hat Göppingen nur noch zwei Pluspunkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Das bedeutet: Alarmstufe Rot.

Knezevic ist nicht zu beneiden. Er muss den Profis klarmachen, dass sie nun im schmutzigen Abstiegskampf stecken. Gleichzeitig muss der Coach dem Team vermitteln, wie man im Abwärtssog Nervenstärke zeigt, um nicht zu ertrinken. Bis zur zweiten Liga ist der Weg nicht weit. Die Frage sei erlaubt: Hat dies auch das Management begriffen?

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