Kommentar · FAHRDIENST: Weniger ist mehr

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Es bewegt sich was im Landkreis: Heiningen macht sich auf den Weg zu einem ehrenamtlichen Fahrdienst für Senioren, Rechberghausen ist schon am Zieleinlauf. Dort wird just heute das Elektro-Bürger-Auto präsentiert, das vor allem Ältere zu Zielen innerhalb der Gemeinde bringen soll. Nicht von ungefähr handelt es sich um 5000-Einwohner-Kommunen. Sie haben sich einen Bürgerbus gewünscht, dann aber erkannt, dass der eine Nummer zu groß für sie ist. Weniger ist mehr. Ein ehrenamtlicher "Taxi"-Dienst bringt die Fahrgäste von der Haustür direkt ans Ziel, verliert keine Zeit an Haltestellen, fährt nur auf Anforderung und braucht keinen Fahrplan, nach dem man sich richten muss. Er lässt sich sogar buchen. Die Gemeinden fahren damit finanziell gut. Heiningen kommt mit sage und schreibe 3000 Euro weg, weil sich der ehemalige Krankenpflegeverein engagiert. Ein Klacks gegenüber den 70 000 Euro für einen Bürgerbus. Öko-Akzente lassen sich setzen. Rechberghausen greift zu einem Elektro-Auto, in Heiningen steht auch Gasantrieb zur Diskussion.

Was hat man im Voralbgebiet nicht alles geträumt: Von überörtlichen Bürgerbussen, die möglichst bis in den Kirchheimer Raum fahren sollten, angetrieben mit Gas aus einer Grünschnitt-Biogasanlage oder mit Akku auch im tiefsten Winter. Jetzt kommt Heiningen auf den Pkw zurück. Vielleicht auch eine Lösung für Bad Boll und weitere 5000-Einwohner-Orte?

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