Klinikneubau: Piraten warnen vor "Desaster"

Der geplante Neubau der Klinik in Göppingen droht nach Meinung der Piratenpartei im Kreis "zu einem zweiten S 21 zu werden".

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Der geplante Neubau der Klinik in Göppingen droht nach Meinung der Piratenpartei im Kreis "zu einem zweiten S 21 zu werden". Michael Freche, der bei der Kommunalwahl Ende Mai in Göppingen für den Kreistag kandidiert, betont in einer Pressemitteilung: "Das Gutachten zum Klinikneubau ist noch nicht komplett veröffentlicht und es zeigen sich ,interessante Entwicklungen. Von namhaften und mit dem Thema bestens vertrauten Architekten werden ganz konkrete Probleme benannt und von offizieller Seite werden diese Personen als ,emotional belastet diffamiert". Gleichzeitig werde von verantwortlicher Seite angekündigt, für das Projekt "kämpfen" und "werben" zu wollen. "Diese Einstellung ist der beste Weg ins Desaster.

Wie bei Stuttgart 21 bleiben die Fakten im gesicherten Keller und der Bürger muss sich mit Werbung für das Projekt begnügen", kritisiert Freche. Die Piraten wollten keine Spaltung der Bürger in Befürworter und Gegner, sondern ein "sauberes, transparentes Verfahren und die beste Klinik für den Kreis". Freche bemängelt, dass Göppingen bisher isoliert betrachtet werde anstatt die gesamte Situation im Kreis - also Geislingen, Christophsbad und Göppingen - zu berücksichtigen. Der Kreistagskandidat der Piraten bringt in seiner Pressemitteilung auch eine Konzentration aller drei Krankenhäuser im Kreis an einem Standort ins Gespräch.

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