Klinik sucht neuen Namen

Es soll keine "Bud-Spencer-Klinik" werden, gesucht wird vielmehr ein Name mit regionalem Bezug. Die Kliniken des Kreises hoffen auf pfiffige Ideen.

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Eine Klinik, zwei Standorte - und ein neuer Name. Unter diesem Motto starten die Kliniken des Landkreises Göppingen ins neue Jahr und rufen sowohl Mitarbeiter als auch Bürger auf, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Bis zum 31. Januar können über das soziale Netzwerk Facebook oder per E-Mail Ideen eingereicht werden. "Wir suchen einen neuen Namen, der zu den beiden Kliniken, zur Region und zum Landkreis Göppingen passt - also keine ,Bud-Spencer-Klinik, sondern vielmehr sympathische Vorschläge mit regionalem Bezug, die einfach zu merken sind und mit denen wir uns alle gut und gerne identifizieren", sagt Klinikenchef Professor Jörg Martin. Mit dem neuen Titel, der im zweiten Halbjahr dieses Jahres offiziell eingeführt werden soll, "wollen wir in Zukunft unsere Position als Herzstück der Gesundheitsregion Göppingen weiter stärken und mit der Facebook-Aktion wollen wir eine jüngere und den neuen Medien aufgeschlossene regionale Zielgruppe ansprechen und auf unser Haus aufmerksam machen", fügt der Geschäftsführer hinzu.

Zum 1. Januar 2012 wurden die beiden im Krankenhausbedarfsplan noch getrennt geführten Kliniken - die Helfenstein-Klinik in Geislingen und die Klinik am Eichert in Göppingen - durch einen Beschluss des Regierungspräsidiums zu einem Klinikum mit den Standorten Geislingen und Göppingen zusammengefasst, erklärt Sabine Braterschofsky, die in der Klinik für Marketing zuständig ist. Nun gelte es, für das gemeinsame Haus einen neuen Namen zu finden - statt der ""Kliniken des Landkreises Göppingen gGmbH". Die Namen "Klinik am Eichert" und "Helfenstein Klinik" sollen dabei in Kombination mit dem neuen Titel weitergeführt werden. "Wir hoffen, dass die beiden Häuser noch mehr zusammenwachsen und beide durch den Zusammenschluss gestärkt werden", blickt die Marketingfachfrau in die Zukunft.

Die Verantwortlichen hoffen nun auf viele und vor allem gute Ideen. "Der Einsender des besten Vorschlages erhält als Prämie ein iPad - bei mehreren gleichlautenden Vorschlägen entscheidet das Los", rührt Sabine Braterschofsky kräftig die Werbetrommel. Bis Juli soll dann auch ein neues Logo entwickelt werden.

Die Aktion läuft parallel zur Debatte um die Zukunft der Kliniklandschaft im Kreis. Ein Gutachten soll klären, ob die Klinik am Eichert modernisiert wird oder ob ein An- oder Neubau sinnvoller ist. Mit einem Ergebnis wird im Mai gerechnet.

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