Klarheit geschaffen

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Hattenhofen. Gut Ding will Weile haben - das alte Sprichwort gilt im Besonderen für den Bebauungsplan "Südlicher Ortsrand" in Hattenhofen. Fünf Jahre lang war er immer wieder intensiv diskutiert worden - "wiederholt und in aller Tiefe", wie Bürgermeister Jochen Reutter resümiert.

2007 hatte der Gemeinderat beschlossen, das Planwerk aufzustellen - jetzt beschloss er es ohne eine weitere Diskussion. Als sich die Gemeinde vor fünf Jahren entschlossen hatte, in die Bauleitplanung einzusteigen, war es ihr vor allem darum gegangen, innerörtliche Baulücken zu schließen und zu untersuchen ob weitere Bauflächen ausgewiesen werden können.

Zwischenzeitlich "haben sich aber die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert", stellte der Schultes fest. Jetzt muss eine Gemeinde, wenn sie über die Grenzen des geltenden Flächennutzungsplanes hinaus ein Baugebiet ausweisen will, an anderer Stelle Flächen wegnehmen.

Das aber wollen weder der Rathauschef noch der Gemeinderat. Deshalb war das Plangebiet auch deutlich verringert worden. In jedem Falle "wissen die Grundstücksbesitzer jetzt, woran sie sind", betonte der Schultes. Bei den Festsetzungen des Bebauungsplanes seien "die Interessen so weit als möglich berücksichtigt worden".

Dass die nicht immer bei allen dieselben sind, stellte Ernst Erich Kuhn fest, den die Voralbgemeinde mit der Erarbeitung des Planes beauftragt hatte. Der Grundsatz "Innen- vor Außenentwicklung" sei schwierig, da "manches mit den verschiedenen Eigentümern nicht machbar ist". mh

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