Kaum Insolvenzmasse

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Anfang Oktober vergangenen Jahres hatte das Amtsgericht Göppingen ein Insolvenzverfahren gegen die Firma PV-Kraftwerker eröffnet. Nun teilte Insolvenzverwalter Markus Winkler mit, dass eine "Masseunzulänglichkeit" vorliegt. "Das bedeutet, dass die aktuelle Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die aktuellen Masseverbindlichkeiten zu decken", erklärt der Fachanwalt von der Stuttgarter Kanzlei BBL. "Wir versuchen, alles zu verwerten, was zu verwerten ist. Verbindlichkeiten gibt es genug und genügend", unterstrich Winkler. Das Verfahren laufe daher weiter.

"Masseunzulänglichkeit" dürfe nicht mit "mangels Masse" verwechselt werden. Im letzteren Fall machen die Insolvenzrichter den Aktendeckel rasch wieder zu und schließen das Verfahren mangels Masse ab. Das bedeutet, dass nicht genug Geld da ist, um die voraussichtlichen Kosten des Verfahrens zu bezahlen, denn Insolvenzrichter und Insolvenzverwalter arbeiten natürlich nicht zum Nulltarif.

Das Unternehmen PV-Kraftwerker war im vergangenen Jahr in die Schlagzeilen geraten, nachdem jede Menge Gläubiger Forderungen gegenüber der in der Solarbranche tätigen Firma stellten. Mehrere Insolvenzanträge flatterten dem Amtsgericht auf den Tisch, den Antrag auf Eröffnung des Verfahrens hatte letztlich eine Bank gestellt.

Betroffen von dem Insolvenzverfahren waren bei PV-Kraftwerker acht Mitarbeiter aus den Bereichen Montage und Verwaltung. Damit nun möglichst viele Gläubiger möglichst viel Geld bekommen, "schauen wir, dass wir alle Vermögenswerte veräußern", sagte Winkler gestern.

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