Innere Versenkung mittels Musik

Zum Abschluss seiner Herbstarbeitsphase konzertiert das Landesjugendorchester am Dienstag, 6. November, in der Stadthalle Göppingen. Im Mittelpunkt des Programms steht Mahlers "Lied von der Erde".

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"Das Lied von der Erde" von Gustav Mahler, eine Symphonie für Altstimme, Tenorstimme und großes Orchester, ist eines der bedeutendsten Werke des großen österreichischen Komponisten. Mahler setzt sich darin mit Naturverbundenheit und der Darstellung innerer Seelenzustände in den Texten von Wang Wei auseinander, die er aus der Gedicht-Sammlung "Die chinesische Flöte" kannte. Als Solisten wirken mit die finnische Mezzosopranistin Merja Mäkelä und der Tenor Hans-Georg Priese.

Ebenfalls zu hören ab 19 Uhr in der Stadthalle sind eine festliche Intrada von Giles Farnaby, eines Klavierkomponisten des 17. Jahrhunderts, sowie die Uraufführung einer Komposition von Elias Corrinth mit dem Titel Dhyâna ("Von den weißen Wolken"). Die Auftragskomposition der Jeunesses Musicales wurde ebenfalls inspiriert von Gedichten Wang Weis aus dem 8. Jahrhundert. Der junge Komponist hat darin den Weg der inneren Versenkung und die langsam sich einstellende Ruhe der Erleuchtung zu einem sinfonischen Werk verarbeitet.

Die Leitung hat Christoph Wyneken. Das Konzert wird vom SWR aufgezeichnet. Karten gibt es beim i-Punkt im Rathaus, Telefon: (07161) 650-292, sowie bei der Jugendmusikschule Göppingen, Telefon: (07161) 650-850 oder -851. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.jms.goeppingen.de veröffentlicht.

Am Vortag der Aufführung produziert das Landesjugendorchester in der Stadthalle Göppingen mit dem Südwest-Rundfunk seine neue CD. Sowohl das Konzert als auch die SWR-Produktion gehören zur Kooperationsvereinbarung des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg mit der Stadt Göppingen. Die jährlichen Konzerte werden vom SWR aufgezeichnet.

Die finnische Mezzosopranistin Merja Mäkelä ist eine junge Sängerin mit breiter künstlerischer Erfahrung in den Bereichen Oper, Konzert und Lied. Merja Mäkelä ist Ensemblemitglied am Kieler Opernhaus. In der vergangenen Spielzeit debütierte Merja Mäkelä an der Nationaloper Finnland.

Der in Halberstadt geborene Tenor Hans-Georg Priese studierte an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Gastspiele führten ihn nach Bukarest, an die Oper Leipzig, an die Komische Oper Berlin und an die Oper Köln. Aufgrund seiner Darbietung des Parsifal charakterisierte ihn die Fachpresse als "mühelosen Heldentenor".

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