Impulse für neue kreative Sichtweisen

Zu ihrem 4. Designsymposium unter dem Thema "Sichtweisen" hat die Geislinger WMF am Freitag ausgewählte Gäste und Referenten eingeladen. Mit kreativen Impulsen gelang es, den Horizont zu erweitern.

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  • Gast beim Designsymposium der WMF: Die Stuttgarter Gaulthier Dance Company mit einer Tanzperformance. Foto: WMF 1/2
    Gast beim Designsymposium der WMF: Die Stuttgarter Gaulthier Dance Company mit einer Tanzperformance. Foto: WMF
  • Gast beim Designsymposium der WMF: Die Stuttgarter Gaulthier Dance Company mit einer Tanzperformance. Foto: WMF 2/2
    Gast beim Designsymposium der WMF: Die Stuttgarter Gaulthier Dance Company mit einer Tanzperformance. Foto: WMF
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Als kreative Impulsgeber mit außergewöhnlichen Sichtweisen hatte das Organisationsteam um WMF Produktentwicklungsleiter Achim Bölstler zum alle zwei Jahre stattfindenden Designsymposium namhafte Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Sport nach Geislingen geholt. Den niederländischen Künstler und Physiker Theo Jansen, den kanadischen Tänzer und gefeierten Choreograf Eric Gaulthier, den wissenschaftlichen Trend- und Ästhetikberater Professor Axel Venn, Professor Michael Braungart, Geschäftsführer eines internationalen Umweltforschungsunternehmens, Dozent an der Erasmus Universität Rotterdam und wissenschaftlicher Leiter am Hamburger Umweltinstitut, den Wissenschaftsautor Stefan Klein und die mehrfache Weltmeisterin und Paralympicsiegerin im Biathlon, Verena Bentele.

Sichtweisen sind geprägt von Erziehung und Eindrücken, von Erfahrungen und Emotionen. Zusammen mit individuellen Sinneseindrücken entstehen daraus eigene Vorstellungen und nicht zuletzt das persönliche Weltbild. Die außergewöhnlichen Sichtweisen der Referenten gaben den Zuhörern Impulse für einen Perspektivenwechsel, sie schärften die Wahrnehmung für neue Sichtweisen, und mit der Darstellung ihrer Ideen und Visionen forderten sie dazu auf tradierte Verhaltensmuster zu hinterfragen und feststehende Denkschemata zu durchbrechen. Ihre kreative Arbeit und ihre weitergehenden interdisziplinären Denkansätze vermittelten den Gästen neue Erfahrungen und waren die Einladung zu virtuellen und realen Entdeckungen.

Die Entdeckung einer Welt beispielsweise in der Gebäude wie Bäume und Städte wie Wälder, und alle Produkte von Beginn an Nährstoffe einer Techno- und Biosphäre sind. Sie gaben faszinierende Einblicke in eine Welt in der Tanz die Menschen bewegt und verbindet, Werte über Farben vermittelt werden, in der ein kluger Egoist teilt um in einer vernetzten Gesellschaft erfolgreich zu sein, in der die Grenzen zwischen scheinbarem und tatsächlichem Leben verschwimmen, und in die Welt der Blinden in der das Thema Sichtweisen eine völlig neue Bedeutung bekommt. Eindrucksvoll beschrieb die von Geburt an blinde Verena Bentele die Höhen und Tiefen ihrer Sportlerkarriere, die Voraussetzungen für ihren Erfolg und ihre Fähigkeit Funktionalität zu spüren, Veränderungen zu schmecken und Erfolg zu riechen.

Moderiert von ZDF Moderatorin Barbara Hallweg und Professor Axel Thallemer, Leiter des Studiengangs Industrial Design an der Universität Linz, war das Designsymposium auch in seiner vierten Auflage die gelungene Kombination aus Vorträgen und illustrierenden Videosequenzen, Gesprächsrunden, unterhaltender Tanzperformance der Stuttgarter Gaulthier Dance Company und genussvollen Pausen.

In einem kurzen "Konzert" zum Abschluss interpretierten die beiden Musiker Dieter Ilg und Joo Kraus das Thema der Veranstaltung mit Jazzvariationen und präsentierten ungewöhnliche Sichtweisen im Zusammenspiel von Bass und Trompete.

Die Veranstaltungsreihe der WMF, die nicht nur in der Branche Maßstäbe setzt, endete mit Genüssen aus der Küche von Johann Lafer und anregenden Gesprächen zwischen den Gästen, WMF Mitarbeitern und den Referenten.

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