Im Sportplatzbau top

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Schwarzarbeit, Dumpingpreise und kreisweit mehr als 130 Anbieter setzen den Landschaftsgärtnern zu. Im Segment anspruchsvollen Gartenbaus behauptet sich das Göppinger Unternehmen Hagmann seit 1975. Bei Sportplätzen ist Thomas Hagmann Marktführer. Das Unternehmen im Stauferpark beschäftigt elf Mitarbeiter.

Im Jahr 2011 erzielte das von Heinz Hagmann gegründete Unternehmen gut 0,9 Millionen Euro Umsatz, davon ein Drittel im Sportplatz- und zwei Drittel im Garten- und Landschaftsbau, heißt es in einer Pressemitteilung. "Im Bereich der Sportplätze kommen unsere Mitbewerber nur von außerhalb des Landkreises", sagt Thomas Hagmann, der den Betrieb in zweiter Generation führt. Der Grund: Für die Neuanlage und Bestandspflege brauche es hohe Investitionen in Maschinen, um die Arbeiten rationell und termingetreu erledigen zu können. Bis zu elf Mitbewerber aus ganz Deutschland, je öffentlicher Ausschreibung, sorgen trotzdem dafür, dass Preise und Margen spitz kalkuliert sein müssen.

Ähnlich sieht es im Garten- und Landschaftsbau aus. "Wir arbeiten fast nur im Umkreis von 20 Kilometern, weil mit An- und Abfahrt kein Geld verdient ist", sagt Hagmann. Ohnehin entfielen rund 20 Prozent der Arbeitszeit auf Be- und Entladen sowie An- und Abfahrt.

Für das laufende Jahr rechnet Hagmann mit einer Million Euro Umsatz. Seit Sommer verstärkt Landschaftsbauingenieur Ruben Pressmar das Team, weil Kunden immer mehr komplexe Problemstellungen anfragen. "Wir sind dort gut, wo Beratung und Planung wichtig sind", unterstreicht der Chef.

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