Hospizbewegung zieht an einem Strang

Der Neubau des stationären Hospizes in Faurndau nimmt Gestalt an. Der Förderverein Hospizbewegung als Keimzelle des Projekts hat dafür jetzt 100 000 Euro aus seinen Rücklagen beigesteuert.

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Die Hospizarbeit im Landkreis bekommt mit dem stationären Hospiz in Faurndau ein weiteres Standbein. Gestern überreichten die Vertreter des Fördervereins Hospizbewegung auf der Baustelle die stolze Summe von 100 0000 Euro an Klaus Riegert, den Vorsitzenden des Trägervereins Hospiz im Landkreis. Beide Vereine sind eng verzahnt. Der Förderverein Hospizbewegung besteht als Träger der ambulanten Hospizarbeit bereits seit 1993. In der Satzung war neben dem Ausbau der ambulanten Hilfe seit je her ein stationäres Hospiz als Perspektive enthalten. Schon damals war klar, dass dafür ein eigener Verein gegründet werden sollte, der den Bau des Gebäudes vorantreibt. Die Initiative wurde 2004 umgesetzt. Beide Organisationen blieben seither eng vernetzt. Sie gehen auf die Initiative des verstorbenen Pfarrers Hermann Schäfer zurück, der als Vorsitzender des Förderveins auch an der Spitze des Tochtervereins stehen sollte. Sein plötzlicher Tod verhinderte dies. Die enge Kooperation wird nicht nur daran deutlich, dass der ambulante Dienst in das stationäre Hospiz mit einziehen wird. Auch bei der täglichen Betreuung todkranker Menschen wird eine enge Zusammenarbeit angestrebt - Etwa in den Fällen, in denen ambulante Sterbebegleitung nicht mehr möglich ist und die Menschen im stationären Haus weiter betreut werden. Die ehrenamtlichen Helfer und die Leiterin des ambulanten Dienstes, Petra Csiky, sind in vielfacher Hinsicht in die stationäre Arbeit eingebunden.

Die Satzung des Fördervereins Hospizbewegung sah aus all diesen Gründen immer die Bildung von Rücklagen für den Bau eines stationären Hospizes vor. Jetzt übergaben Einsatzleiterin Petra Csiky, der Vorsitzende Michael Kröner, Stellvertreter Bertram Veeser und Rechner Otto Müller den symbolischen Spendenscheck an den Tochterverein, dessen Vorsitzender Klaus Riegert betonte, wie wichtig eine breite Verankerung des Hospizgedankens ist.

Die Kasse des Trägervereins für das Millionenvorhaben im Faurndauer Hammerpark ist damit wieder ein Stück besser gefüllt. Die Bauarbeiten schreiten kontinuierlich voran. Die denkmalgeschützte Villa Hammer wird saniert und später Verwaltungs-, Besprechungs- und Mitarbeiterräume beherbergen. Die eigentlichen Patientenzimmer werden in dem zweigeschossigen Neubau untergebracht, der an den Altbau andockt.

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Kommentare

31.01.2012 10:20 Uhr

Trost in der Liebe.

Wenn wir hoffen, ermutigen wir uns.
Wenn wir wollen, bewegen wir uns.
Wenn wir lieben, stärken wir uns.

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