Hoffnungszeichen für Gerechtigkeit

Die Sammlung der Hilfsaktion "Brot für die Welt" im evangelischen Kirchenbezirk Göppingen hat 161 000 Euro eingebracht. Sie werden für den Kampf gegen den Landraub in Argentinien eingesetzt.

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Ana Alavarez, Leiterin des Projekts "Mutig gegen Landraub" in Argentinien, war im Dezember in Göppingen. Pfarrer Walter Scheck interviewt sie. Foto: Privat

Als vorbildlich bezeichnete Dekan Rolf Ulmer bei der Frühjahrstagung der Bezirkssynode das Ergebnis der zurückliegenden "Brot für die Welt"-Spendenaktion im Evangelischen Kirchenbezirk Göppingen. 161 000 Euro spendeten die evangelischen Christen in den 34 Gemeinden. "Damit haben wir das Vorjahresergebnis um tausend Euro übertroffen", stellte Pfarrer Walter Scheck in seinem Bericht vor der Synode fest. Er dankte allen herzlich, die für die Sache von "Brot für die Welt" geworben und dafür gespendet haben.

In den Mittelpunkt der Spendenwerbung hatte der Kirchenbezirk das Hilfsprojekt "Mutig gegen Landraub im Chaco Argentiniens" gestellt. "Brot für die Welt" unterstützt dort eine Menschenrechts- und Umweltinitiative, die den Ureinwohnern hilft, ihr angestammtes Land gegen illegale Brandrodungen mächtiger Agrarindustrieller zu verteidigen.

Die Projektleiterin Ana Alvarez war am zweiten Advent zum Eröffnungsgottesdienst der Aktion nach Faurndau gekommen, um das Projekt vorzustellen. "Ihr glaubwürdiges Auftreten hat sicher zum Erfolg der Spendensammlung beigetragen", resümierte Walter Scheck. Er versprach, ihr mit dem Ergebnis der Spendenaktion auch die Grüße und guten Wünsche der Göppinger Bezirkssynode mitzuteilen.

Auch Dieter Kauderer, der Vorsitzende der Bezirkssynode, äußerte sich erfreut und anerkennend. Angesichts vieler anderer gleichzeitig um die Weihnachtszeit herum laufender und mit großem Aufwand betriebener Spendenaktionen sei das erzielte Ergebnis ganz besonders zu würdigen. Wie Walter Scheck weiter berichtete, sind in den Gemeinden des Geislinger Kirchenbezirks 48 500 Euro gespendet worden. Die beiden Kirchenbezirke zusammengerechnet kämen für den ganzen Landkreis Göppingen knapp 210 000 Euro als Unterstützung für "Brot für die Welt" heraus. Er nannte dies "ein Hoffnungszeichen für mehr Gerechtigkeit in der Welt".

"Brot für die Welt" wurde 1959 in Berlin gegründet und finanziert sich überwiegend aus Spenden und Kollekten der Kirchengemeinden.

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