Hoffen auf Wiederholung

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In einer Demokratie darf man anderer Meinung sein, aber bitte doch nicht mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten. Wieso scheiden sich an einer so tollen Aktion so sehr die Geister, denn dieser Radsonntag auf der B10 war sein Geld hundertprozentig wert, fragen Sie die vielen tausend Teilnehmer. Sperrungen und Beeinträchtigungen für Stadtfeste, Filstalskating, Demos . . . werden ja berechtigterweise auch akzeptiert. Wieso soll das hier anders sein?

Die B 10 könne doch nicht für das Hobby-Radfahren gesperrt werden, wurde argumentiert. Da frage ich mich schon, wer denn an einem Sonntag größtenteils mit dem Auto auf der B 10 fährt. Doch wohl diejenigen, die irgendwo hinfahren, um dort ihrem Hobby nachzugehen, was ja auch vollkommen in Ordnung ist.

Manche waren der Meinung, dass der Radsonntag auf der B 10 alt oder dem Filstalradweg hätte stattfinden sollen. Bei einer auch nur ähnlich guten Resonanz hätte dies in jeder Ortsdurchfahrt in den Kreuzungsbereichen zum Chaos und damit zu einem enormen Sicherheitsrisiko geführt. Wer hätte hierfür die Verantwortung tragen wollen? Ganz abgesehen von den dann wirklich enormen Kosten. Außerdem wurde die Sperrung genutzt, um sowieso anstehende Baumfällaktionen durchzuführen - eine sinnvolle Kombination, wie wir finden. Damit wurden Verkehrsstörungen an den Werktagen vermieden. Klar ergaben sich am Sonntag geringfügige Verkehrsbeeinträchtigungen. Die hielten sich aber absolut im Rahmen und die Anwohner der B 10 alt, die an einem so herrlichen Sonntag zuhause bleiben wollten oder leider mussten, hatten nun an einem halben Tag mehr Verkehr als sonst. Denken Sie hier an die Anwohner der Ortsdurchfahrten, die noch an 365 Tagen im Jahr den vollen Bundesstraßenverkehr ertragen müssen. Setzen Sie Ihre Energie für den Weiterbau von B 10 / B 466 und damit für diese Menschen ein und nicht dafür, eine so tolle Veranstaltung zu verhindern.

Unser ganz herzlicher Dank gilt den Initiatoren und den vielen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben. Wir hoffen mit vielen andern auf eine Wiederholung.

Walter und Hanne Schmid,

Süßen

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